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in sich selbst trägt; und wenn du seine Bedeutung wahrhaft er—
kennst, so wirst du Folgendes auf ihm lesen: „Der Vorzeiger dieses
hat gegen dessen Herausgabe einen Dienst zu empfangen, welcher
demjenigen gleichkommt, den er der Gesellschaft erwiesen hat, und
der durch den eigenen Werth dieser Anweisung dargethan wird.“
Jetzt tritsst du mir den Thaler ab, entweder umsonst oder gegen
einen Dienst; wenn gegen einen Dienst, so sind deine Ansprüche
an die Gesellschaft vollkommen befriedigt. Du hattest ihr einen
Dienst gegen einen Thaler erwiesen, jetzt giebst du den Thaler gegen
einen Dienst heraus, folglich ist die Gesellschaft dir nichts mehr
schuldig. Dagegen bin ich jetzt gerade in derselben Lage, in der
zuvor du dich befandest. Jetzt habe ich von der Gesellschaft einen
Dienst zu fordern für den, welchen ich ihr in deiner Person erwiesen
habe; sie schuldet mir jetzt den Werth der Arbeit, welche ich für
dich verrichtet habe, und die ich doch für mich hätte verrichten kön—
nen. Also muß jener Creditbrief in meine Hände übergehen. Du
kannst nicht sagen, daß ich dadurch reicher bin, denn für das, was
ich zu empfangen habe, gab ich den gleichen Werth hin. Besonders
kannst du aber nicht sagen, daß die Gellschaft um einen Thaler
reicher ist, weil eines ihrer Mitglieder einen Thaler mehr und ein
anderes einen Thaler weniger hat.

Wenn du mir aber den Thaler umsonst giebst, dann bin ich
allerdings um so viel reicher, aber du auch um so viel ärmer, und
das Vermögen der ganzen Gesellschaft ist um nichts geändert.
Denn dieses, wie ich schon gesagt habe, besteht in den wirklichen
Dienstleistungen und Befriedigungsmitteln, kurz in den nützlichen
Dingen. Du warst ein Gläubiger der Gesellschaft, jetzt hast du mir
deine Rechte übertragen, und es ist der Gesellschaft einerlei, wer von
ihr einen Dienst zu fordern hat, ich oder du? Sie entledigt sich ihrer
Schuld, indem sie ihn dem erweist, der die Anweisung vorzeigt
und übergiebt.

— Aber wenn wir Alle viele Thaler hätten, so würden wir
Alle von der Gesellschaft viele Dienste zu beanspruchen haben. Das
wäre doch gewiß sehr angenehm!

— Die Gesellschaft bilden aber wir selber; und was wäre