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an Gewicht an Feingehalt

Ursprünglicher Münzfuß .. 1,3336 Pfd. 0,750 Pfd.
jetziger wirklicher Befund . 13317, 0749,

Differenz 6019 Pfd. 0,001 Pfd.

Der aus den eingeschmolzenen 30 alten Thalern gewonnene
Barren enthält an Feinsilber 0,985 Pfd. fein Silber.

Nach einer durchschnittlich 70jährigen Umlaufszeit ist also durch
Abnutzung bei den in Rede stehenden Thalern ein Gewichtsverlust
bon 7,5 Gr. auf das metrische Pfund fein Silber bei der vor⸗
liegenden Untersuchung nachgewiesen, wonach also die durchschnitt
liche jährliche Abnutzung auf einen völlig irrelevanten Betrag aus-
kommt.

Wenden wir uns jetzt zu der vorgenommenen Untersuchung
einer gleichen Partie später geprägter preußischer Thaler.

1813 3 Stid
1814 18,
18156 888,
1816 6
Das Gewicht dieser 30 Thaler betrug vor der Reinigung
1,3320 Pfd., nach derselben 1319 Pfund. Der aus der Um—
schmelzung herborgegangene Barren wog 1,8317 Pfd. und hatte
nach genauer zweifacher Probe einen Feingehalt von 0.748
Feinsilber.

Verglichen mit dem Münzfuß zeigt sich das Verhältniß bei
dieser Partie folgendermaßen:
Gewicht. Feingehalt.

Ursprünglicher Münzfuß. 1336 Pfd. 0,750 Pfd.

jetziger wirklicher Befund. 13319, 0748

Differenz 6017 Pfd. 0002 Pfd.
Der Barren enthielt an Feinsilber genau eben so wie der
frühere 0985 Pfd. also auf 30 Thaler nur 7,5 Gramm Silber
weniger an innerem Metallwerth als 30 dem Wiener Münzvertrage
gemäß neu geprägte Thalerstücke, und erscheint auch hier die durch—

schnittliche jährliche Abnutzung höchst irrelevant.