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Metallgeldes, die Wirkuug äußern, daß das Geld wohlfeiler wird,
die Waaren aber theurer werden; und jede Verminderung der
Werthzeichen des Geldes muß umgekehrt das Geld theurer und die
Waaren wohlfeiler machen. Es versteht sich von selbst, daß bei
der Anwendung dieses Satzes alle sonstigen Verhältnisse als gleich—
bleibend angenommen werden. Die Gesammtsumme des in Deutsch
land dermalen *) umlaufenden Papiers beträgt 75 -80 Mill. Thlr.
der Notenumlauf in Oestreich ist auf ungefähr 350 Mill. Gulden
zu verauschlagen. Bei Weitem der größte Theil dieser bedeutenden
Zummen wurde erst im Laufe der letzten 6 Jahre ereirt und in
die Circulation geschleudert. Diese Beträge sind, abgesehen von der
Papierausgabe in andern Ländern, ansehnlich genug um zunächst in
den emittirenden Staaten eine erhebliche Wirkung hervorzubringen.
Diese ist keine andere, als das Angebot des Geldes zu vermehren
und den Werth des Geldes herabzudrücken, was mit einer Ver⸗
heurung aller übrigen Gegenstände gleichbedeutend ist. Sobald eine
solche Werthverminderung des Geldes stattfindet, bewirkt sie ein Aus—
strömen des überflüssig gewordenen Metallgeldes in benachbarte
dänder; während das Papiergeld den Platz behauptet, wie dieses
nach der Natur des Papiergeldes nicht anders sein kann. Das
Metallgeld aber, welches in andere Länder ausströmt, bewirkt in
denselben ebenso ein vermehrtes Angebot des Geldes und folglich
eine Preisverminderung desselben. So affieirt die Papieremission
des einen Landes auch das Werthverhältniß des Geldes in den be⸗
nachbarten Ländern. Dadurch findet eine Ausgleichnug der sinkenden
Tendenz des Geldes von einem Lande zum andern statt, wodurch
die Wirkung des Papiers in dem emittirenden Lande abgeschwächt
wird, aber sie wird nicht vernichtet, sondern nur auf ein größeres
Gebiet vertheilt.

Anders verhält es sich, wenn ein offenbares Mißverhältniß
wischen dem Vorrath an Papiergeld in einem Lande und dem Be⸗
darf statt hat.

Zwischen dem Umlauf der Güter und den deren Austausch

) 1856.