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wahrt bleiben will, den allerhöchsten Werth setzen muß? Und wie
oft, wenn man den tagtäglich weiter schreitenden Entwickelungen
des technischen Betriebes und den ewig wechselnden und wandel-
baren Bedürfnissen der heutigen Menschen volle gebührende Rech—
nung tragen wollte, wie oft müßte das Maß oder die Form an
dem Prüfungsgegenstande, oder Beides zugleich abgeändert werden,
um den keinen Augenblick stille stehenden Ansprüchen und Bedürf—-
nissen der Zeit zu entsprechen!

„Oder soll die Welt der Aufrechthaltung alter, unhaltbar ge.
wordener Zustände, überflüssig gewordener Gewerbe zu Liebe etwa
auf eine möglichst wohlfeile Befriedigung ihrer Bedürfnisse verzich
ten? Soll die Maschinenkraft in ihren weltumgestaltenden Wirkungen
gehemmt und irgend eine willkührliche Grenze ihr gesteckt werden?
Wer könnte solche Thorheit ernstlich zu befürworten wagen? Wir
degreifen das Geschrei der Copisten gegen die Liniirmaschinen, der
Postillone und Hauderer gegen die Dampfwagen, der Lichtzieher gegen die
Gasfabrik; wir bedauern aus tiefster Seele das Elend der armen Nagel-
schmiede im Usinger Lande, deren Hundert einen ganzen Tag in Kohlen
zluth sich abmatten und am Abende noch nicht mehr und nicht bessere
Nägel zurecht gebracht haben, als eine von vier geschickten Knaben-
händen geleitete Maschine. Aber welche Macht auf Erden wollte
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zichtleisting auf Maschinenarbeit nicht schließlich der Ruin des
dandwerks selber, da es schon längst soweit gekommen ist, daß
jeder Handwerker tagtäglich eine Masse Maschinenarbeit als Theil
seines Erzeugnisses benutzt? Gewiß, nicht der unvernünftige Haß
des Handarbeiters gegen die ihn mit Brodlosigkeit bedrohende Ma—
chinenkraft, sondern die möglichst beste Benutzung derselben zu den
Zwecken des Handwerkerstandes, die Umwandlung derselben in
einen treuen Verbündeten des Handwerks, das kaun allein zum
Ziele führen, das allein kann des Handwerks zukünftige Aufgabe sein.

—EDDV
der Niederlassung eines Gewerbtreibenden an einem Orte die mit
dem Bedürfuisse in Gleichgewicht stehende Anzahl der Meister er⸗
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