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vollkommnen. Sie werden dadurch zugleich ein Mittel, nicht nur
die freien Stunden, welche dem Gesellen und Gehülfen übrig bleiben,
nützlich auszufüllen, sondern auch viele andere Unzuträglichkeiten, die
iich mit dem Gesellenstande verbinden, zu beseitigen.

Verbindet man damit zugleich eine Bibliothek und Muster.
sammlungen von Gegenständen, wie sie in die Handwerke einschlagen,
sowie angemessene Vorträge, so können solche Anstalten sogar die
Grundlage für die Weiterbildung der Gewerbe und die Untersuchuug
und Einführung aller vorkommenden Verbesserungen werden. Nur
auf diese Weise scheint es uns möglich, dem Handwerkerstande die
Bildung zu geben, welche die Gegenwart von ihm fordert, und ihm
zugleich eine Stellung neben dem Fabrikherren zu sichern.

Wenn man sonst von dem Handwerke sagte, daß es einen
goldenen Boden habe, so lag davon der Grund einem wesentlichen
Theil nach darin, daß der Handwerksmeister theils durch die Be—
schränkung der Concurrenz, theils durch die Verspätung der An⸗
sässigmachung und Sparsamkeit in den Stand gesetzt wurde, sich
mit guten Werkzeugen und einem angemessenen Vorrath von Roh ⸗
sttoffen zu versorgen. Der Handwerksmeister war nicht bloß der
deiler und oberste Werkführer des Geschäfts, er war der Gewerbs,
unternehmer oder „Verleger“, wie damals die Bezeichnung war.
Er hatte also für sich und seine Familie nicht blos seinen Antheil
am Arbeitsverdienst (den Lohn des ersten Werkführers), sondern er
hatte zugleich über einen nicht unansehnlichen Capitalgewinn zu
verfügen.

Die Umgestaltung gerade dieses Verhältnisses ist ein Haupt
zrund des Proletariats im Handwerkerstande. Der Geselle kann
sich ansässig machen, ohne vorher gespart zu haben und ohne die
Mittel erworben zu haben, Gewerbsunternehmer zu werden: er
nimmt sich Rohstoffe und Werkzeuge auf Credit. Durch seine An
sässigmachung wird er daher nur dem Scheine nach selbstständig;
in Wahrheit tritt er aus der Abhängigkeit vom Meister in die Ab.
hängigkeit vom Kaufmann oder vielmehr in die Abhängigkeit von
beschnittenen und unbeschnittenen Juden, welche seine, durch den
Zuwachs seiner Kinder, Krankheit und andere Familienverhäl —

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