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hohen Grad des übrigen Europas erreicht. Dieses Land hat, ver
führt durch Colbert's Chimäre, Fabriken errichtet, um das Geld für
die Fabrikate im Lande zu behalten. Die Fabrikenunternehmer,
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ten könnten, werden vom Staat mit baaren Capitalien unterstützt,
— außerdem
noch durch die hohen, unerschwinglichen Schutzzölle begünstigt.
Wenn jene Unterstützungen, zu denen die russischen Unterthanen —
Bürger sind dort vorläufig noch nicht zu finden — doch auch bei—
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Preis in's Unglaubliche. Die Zahl der Fabriken aller Art beläuft
sich ungefähr auf 14,000, welche über 700,000 Arbeiter beschäftigen“).
Erwägt man nun, daß der Bergbau in Rußland bedeutend ist und
ebenfalls ausehnliche Arbeitskräfte fordert, rechnet man dazu, daß
etwa 700 000 Menschen durch das stehende Heer und 12,000 durch
die Klöster der Arbeit entzogen werden daß mit den gewöhnlichen
Gewerben in den Städten etwa 900 000 Handwerker beschäftigt
sind, so möchte man fragen, wie viel denn wohl bei der geringen
Bevölkerung dem Landbau, nach Abzug jener ca. 83,000,000 der
kräftigsten Arbeiter, verbleiben, und ob das sich herausstellende Ver ⸗
hältniß ein günstiges für die Gewinnung der rohen Produkte ist?
Man hat berechnet, daß auf ungefähr 1000 (preußische) Morgen
1 Arbeiter kommt. Zwar tröstet sich der Staat über dieses Miß—
verhältniß, wenn er seine Zollregister anschaut, aus denen er die
Handelsbilanz zieht. Hier weist er sich nach, daß, während die Ein⸗
fuhr etwa 214, 000000 Rubel beträgt, die Ausfuhr die Höhe von
230000 000 erstiegen hat. Wäre dies richtig, so müßten in 30 Jah
ren des Friedens etwa 480,000,000 Rubel gewonnen sein, um so
bdiel wäre Rußland an baarem Gelde reicher geworden, und wenn
es so fortginge, würde Rußland in nicht langer Zeit sich im Besitz
aller Baarschaften der Welt befinden. Gehen wir weiter! Das
große Reich sieht seinem Untergang entgegen, denn bald tritt der
Zeitpunkt ein, daß Europa kein Geld mehr hat, da Rußland alles

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) Ed. Ganswindt, der Handelsverkehr, 1848.