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und 1860, im Ganzen als Normaljahre gelten können, in denen keine
ungewöhnlichen Ereignisse, wie Handelskrisen, Krieg, Theurung oder
auch auffallend günstige Ernten u. s. w. einen wesentlichen Einfluß
geäußert und Ausnahmiezustände geschaffen haben.

Beginnen wir mit den Handelsbeziehungen, so betrugen einige
der hauptsächlichen Importe und Exporte in den beiden mit ein—
ander verglichenen Jahren: i. J. 1850 i. J. 1860

Einfuhr.
Getreide im Ganzen . Quarter 9,019 590 14494976
Darunter Weizen ... do. 4830263 7334 164
Durchschnittspreis des
Weizens) .......
Thee ..... FL
Caffee ...
Zucker ...
Baumwolle
Schaafwolle

(40 830h (653383 9)
50,512,884 88946,532
50803 152 827767,746
Ceutner 62291,535 8817,277
Pfund 663576,861 1390938,752
74.326,778 148396577

Ausfuhr:
3351880 7319,499
, 783424 1442045
Pfund 131370 368 197,3343,655
Jards 1347,756877 2765 337818

Steinkohlen ....

Eisen aller Art ..

Baumwollengarn ..

Baumwollenwaaren

Declarirter Werth aller

britischen Exporte ... . 71367,885 185,842,817
Im Ganzen und Großen genommen führt die vorstehende Zu—

sammenstellung zu dem Ergebniß, daß der auswärtige Handel

Großbritanniens im Verlauf der letzten zehn Jahre sich ungefähr ver⸗

doppelt hat, — eine um so merkwürdigere Erscheinung, als der britische

Handel bereits im Jahre 1850 eine sehr große Ausdehnung erlangt hatte.
Eine möglichst zuverlässige Berechnung des wirklichen Werths

der Einfuhr überhaupt, sowie des Exports an fremden Erzeugnissen,

ist erst sett dem Jahre 1854 in der britischen Handelsstatistik vor⸗

genommen, und man muß deshalb darauf verzichten, in dieser Hin ·

sicht die Jahre 1830 und 1860 mit einander zu vergleichen. Nimmt

maun indeß das Jahr 1854 zur Vergleichung, so zeigt sich, weun