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man der Vollständigkeit wegen zu den fremden Exporten den de⸗
elarirten Werth der britischen Artikel hinzurechnet, folgendes Resultat:
1854 1860
Werth der gesammten Einfuhr —. 152,389 053 210648,643
Werth der gesammten Ausfuhr, 115821,092 165,670653

Der beträchtliche Werthunterschied zwischen Einfuhr und Aus—
iuhr erklärt sich hinläunglich daraus, daß bei der Einfuhr der Werth
der Waaren durch Fracht, Assecuranzprämie und Unkosten erhöht
wird, was bei der Ausfuhr nicht in Anschlag kommt, daß ferner
die Declaration des Werths der Ausfuhr Seitens der Absender,
die gar keiner Controlle unterliegt, vermuthlich im Durchschnitt
etwas zu niedrig ist, und endlich daß natürlich die Zahlungen,
welche das Ausland an England für die Benutzung der unter vie—
len verschiedenen Formen geliehenen britischen Capitalien zu leisten
hat, und die meist durch Wechselgeschäfte bewirkt werden, in Wirk—
lichkeit hauptsächlich nur durch die Mehreinfuhr ausländischer Waaren
ausgeglichen werden müssen.

Ueber die Schifffahrts · und Rhedereiverhältnisse des Vereinig-
ten Königsreichs läßt sich aus den vorliegenden Tabellen nachstehende
Vergleichung entnehmen: 1850 1860
Angekommene Schiffe britische — Tons 4700199 6,8889009

fremde 2400277 5283,776
7,100476 1214172 785
Davon mit Ladungen 6113696 10054 981
1850 1860
Schiffe Tons Schiffe Tons
Britische Rhederei 17,892 von 3,187,212 20019 von 4251,739
Davon Dampfschiffe 426, 104680 929, 399494
Bemannung der Schiffe 151,430 Seeleute. 171,592 Seeleute.

Die Aufhebung der Navigationsgesetze hat also für die nationale
Rhederei durchaus nicht den von Vielen befürchteten Nachtheil ge⸗
äußert; dieselbe hat vielnehr in den zehn Jahren von 1850 bis
1860, ungeachtet der inzwischen stattgehabten großen Handelskrisis,
einen noch bedeutenderen Aufschwung erlebt als je zuvor während eines
gleichen Zwischenraums unter dem Privilegium der Schifffahrtsgesetze.

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