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Thaler, die sie gegen Stangeneisen vertauschen wollen; die in—
sändischen Hütten bieten dafür 4 Millionen, die ausländischen
63 Millionen Centner. Welchen Ersatz kann man nun nachweisen,
wenn die Consumenten gezwungen sind, jene 4 Millionen anstatt
dieser 63 Millionen Centner zu nehmen? Man sagt, der Ersazz
läge darin, daß der inländische Eisenproducent durch seinen Ver—
brauch die Preise aller Waaren bessere. Aber ist der Preis einer
Quantität Producte besser, wenn sie mit 4 Millionen, oder wenn
iie mit 63 Millionen CEtr. Stangeneisen bezahlt wird?

Nach Carnall's Angaben über Bergwerks- und Hüttenbetrieb
wurde von 1844, in welchem Jahre der Schutzzoll von 10 Sgr.
oro Etr. Roheisen gewährt wurde, bis Ende 1847, zu welcher Zeit
politische Wirren den Gang der Industrie störten, die Roheisen-
production im preußischen Staate von 1,800000 Centner auf
2,500000 CEtr. erhöht, und dabei die Arbeiterzahl in den Berg—
werken von 6000 auf 10000, in den Schmelzhütten von 8000
auf 9000 ausgedehnt, auch etwa 1000 Arbeiter mehr zur Be—
schaffung des Mehrverbrauchs au Kohlen beschäftigt. Die Mehr—
ausbeute von 700000 Etr. Roheisen, nebst Mehrbeschäftigung für
etwa 6000 Arbeiter ist an sich ganz erfreulich; es fragt sich nur,
mit welchem Opfer das Resultat erkauft worden ist?

Es ist dadurch erkauft worden, daß man das Roheisen mit
10 Sgr. pro Etr. mehr hat bezahlen müssen, also mit einer jähr—
lichen Summe von über 8383,000 Thlrn. einer Summe, welche als
erzwungener Ueberpreis den Consumenten abgenommen wird, um
die einheimische Industrie zu unterstützen. Demnach ist das Mehr⸗
produet von 700,000 CEtr. nur mit einem Zuschuß von mehr als
14 Thlr. pro Ctr. erzielt worden, so daß man Werthe im Betrage
don 1,500,000 Thlr. verwendet hat, um eine Waare im Inlande
erzeugen zu lassen, die man für Werthe im Betrage von 700,000 Thlr.
hätte einführen können. Es kostete jeder Centner jenes Mehrpro—
dukts 24 anstatt 1 Thaler. Und für jeden der 6000 Arbeiter,
deren Beschäftigung durch jene Maßregel geschaffen wurde, mußten
die Consumenten ein Jahrgeld von beinahe 140 Thalern zahlen.

Diese von den Consumenten geopferte Summe, welche in drei