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es will also zum Vortheil einheimischer Producenten alle Erzeug⸗
nisse dieser Art vertheuern und dadurch allen Consumenten größere
Ausgaben verursachen. Da nun Jedermann Consument ist, so muß
auch Jedermann, nach dem Maßstabe seines Verbrauchs, die Last
der Schutzzölle tragen; aber nicht Jeder erhält dafür einen Ersatz.
Nur diejenigen Gewerbsleute, welche zollpflichtige Gegenstände für
die inländische Consumtion produciren, können durch einen zwangs-
weise erhöhten Preis ihrer Arbeit entschädigt, vielleicht sogar mit
einem bedeutenden Gewinn beschenkt —
zegen tragen die Last der Schutzzölle ohne irgend welche Ent—
schädigung.

Und die Anzahl dieser Benachtheiligten ist weit größer als
man auf den ersten Blick glauben sollte. Sie besteht nicht nur aus
den Rentnern, mit denen man gewöhnlich nicht biel Mitleid hat,
obschon auch manche, wie Arbeitsunfähige, Wittwen u. s. w. dazu
gehören, nicht, weil sie reich, sondern weil sie nur auf den Genuß
ihrer Zinsen beschränkt sind; sie besteht aus den Beamteten und mit
festem Lohn Angestellten, deren Besoldung trotz der erhöhten Aus-
gabe nicht erhöht wird; aus dem Handelsstande, der nicht
nur in eine theure Lebensweise versetzt, sondern zugleich auch
bedroht wird, durch die Erschwerung und Verminderung des Ver—
lehrs mit dem Auslande einen Theil seiner Geschäfte und also
auch seiner Einnahme zu verlieren; aus allen Gewerbsleuten und
Arbeitern, welche bei der Fabrikation für die Ausfuhr beschäftigt
sind, aus den Tagelöhnern und Dienstboten, welche man bei deu
steigenden Kosten für manche Bedürfnisse gewiß nicht besser bezahlen
würde, und allen, welche vom Ackerbau oder von der Viehzucht
leben, endlich auch aus vielen Handwerkern, denn Maurer, Zimmer—
leute, Maler, Fleischer, Bäcker u. s. w. mit denen eine fremde Con⸗
rurrenz der Natur der Sache wegen nicht stattfindet, müssen mehr
ausgeben, ohne mehr einzunehmen. Mit einem Worte, es sind viel⸗
jeicht neun ZSehntheile des Volkes, welche zum Vortheil eines Zehn⸗
theiles durch Schutzzölle besteuert werden. Das Unrecht eines solchen—-
Zustandes tritt noch greller hervor, wenn man in das Einzelne ein
geht. Es wird ein Ausfuhrzoll für die rohen Häute und ein Ein—