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Will man sich die Fortschritte der Nation in dieser Beziehung
deutlich vergegenwärtigen, so muß man sich einen längeren Zeitraum
zur Vergleichung vornehmen. Da vor 1801 keine officielle Zäh—
lung stattgefunden hatte, so halten wir uns an die Angaben, welche
W. Rickman im Namen der englischen Regierung nach den Tauf—
und Sterbelisten für das vergangene Jahrhundert aufgestellt hat.
Jahr Zahl steigende pẽct. Jahr Zahl steigende pCt.
1700 5,134 516 1760 6,479,730 7.28
1710 5,066,337 1770 7,227,586 11.54
1720 5,3345, 351 — 1780 7,814827 8.12
1730 5,687,993 6. 41 1790 8,540,788 9.29
1740 5,829,705 2.49 1800 9,187,176 7.56
1750 6,039,684 3.60

Aus dieser Tabelle erhellt, wie langsam im Vergleich zu den
letzten Perioden die Bevölkerung im vorigen Jahrhundert stieg.
Auffallend ist die absolute Abnahme in 1710. 8war war England
damals im Kriege begriffen, aber die Feindseligkeiten wurden nicht
in so ausgedehnter Weise betrieben, daß der Menschenverlust die
absolute Abnahme der Bevölkerung erklären könnte; noch weniger
kann Hungersnoth die Ursache gewesen sein, da in jedem Jahr
dieser Periode eine beträchtliche Menge Weizen ausgeführt wurde.
Die Zunahme der Bebvölkerung in der ersten Hälfte des vorigen
Jahrhunderts betrug 905,368 Köpfe oder 173 pCt. während sie in
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Im Vergleich mit dem Bevölkerungszuwachs in diesem Jahr—
hundert tritt die Zunahme im vorigen Jahrhundert sehr zurück. In
den 30 Jahren von 1770 bis 1800 nahm die Bevölkerung um
1,959.590 oder 270 PCt. zu, während sie in derselben Zeit von
1801 - 1831 nm 5,024, 207 Köpfe oder 5363 peCt. stieg.

Interessant ist ein Vergleich der Zuünahme von Großbritannien
mit der von Frankreich. Bei den großen Territorialberänderungen
dieses Staats unter dem Kaiserreich können wir nur die Zeit vor
den großen Eroberungen und nach der Reducirung Frankreichs auf
seine frühern Grenzen berücksichtigen. In 1791 gab eine für diesen
Zweck eingesetzte Commission der constituirenden Versammlung die

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