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welchem gegenwärtig in England große Aufmerksamkeit gewidmet
wird; 2) die bessern Lebensmittel; 3) die billigern und wärmern
Kleidungsstosse; 4) größere Mäßigkeit; 5) allgemeiner Sinn für
Reinlichkeit; 6) Einführung des Impfens, eine Maßregel, wodurch
die Sterblichkeit unter den Kindern sehr gemindert worden ist;
7) die großen Fortschritte in der Geburtshülfe, durch welche der
Mutter und dem Kinde häufig das Leben erhalten wird, wo sie
früher unzweifelhaft zu Grunde gegangen wären; 8) das Austrock
nen von Sümpfen und stagnirenden Gewässern, welche einen so
nachtheiligen Einfluß auf die Gesundheit der Anwohner auszuüben
pflegen.

Dagegen kann eine verhältnißmäßig große Zahl von Geburten
in der Regel nicht als Zeichen für den verbesserten Volkszustand
gelten. Es ist vielmehr eine feststehende Thatsache, daß in Gegenden,
wo Armuth und Krankheit die Bevölkerung schwächen, die Zahl der
Geburten verhältnißmäßig größer ist, als in wohlhabenden und ge⸗
sunden Landstrichen. In altangebauten Ländern nimmt die verhält⸗
nißmäßige Zahl der Geburten mit dem Steigen der Ciilisation und
der größeren Verbreitung von Wohlstand und Luxus eher ab als
zu. Kurz, die Bevölkerung wächst nicht, weil mehr Menschen ge—
boren werden, sondern weil weniger sterben.

Die geringe Anzahl der Todesfälle erstreckt sich besonders auf
Personen unter 20 Jahren, indem gerade die Kinder in uneultivirten
Verhältnissen häufiger Opfer des Todes zu werden pflegen. Die
Abnahme der Sterblichkeit zeigt fich seit Anfang dieses Jahrhunderts
in überraschender Weise. Die Geburten haben dagegen in Eng
land im Verhältniß zur Bevölkerung fortwährend abgenommen.
(So kam im Jahre 1811 auf 314 Menschen jährlich eine Geburt,
im Jahre 1831 auf 344.)

Nur unter gewissen Umständen kann eine Zunahme der Ge—
burten als ein güustiges Symptom betrachtet werden, nämlich in
wenig bevölkerten, aber fruchtbaren Ländern und in neugegründeten
Staaten. Irrig ist es dagegen, eine starke Proportion von Geburten
in alten, wohlbevölkerten Ländern als ein Zeichen des allgemeinen
Fortschritts zu betrachten; man könnte mit mehr Recht behaupten,