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Theurung, oder auch auffallend günstige Ernten ꝛc. einen wesentlichen
Einfluß geäußert und Ausnahmszustände zu Wege gebracht haben.

Die Staats.Einnahmen und Ausgaben des Vereinigten König-

reichs von Großbritannien und Irland betrugen

i. J. 1850 i. J. 1860
Netto Einnahmen (ohne Erhebungskosten) 52,810,680 67,458,093
Ausgabe. . .. .,„50231,874 68,069, 231

Es wurde also im letztverflossenen Jahre gegen 1850 beziehent-
lich mehr eingenommen und mehr verausgabt ca. 14,600,000 & und
17,800,000 &, was eine Steigerung der Einnahmen um 28 Pro
cent und der Ausgaben um 35 Procent ausmacht.

Die Mehr-Einnahme hat hauptsächlich in der Accise, im Stem
pel, in der Post und insbesondere bei der Einkommensteuer stattge—
funden, während in Folge der inzwischen eingetretenen mehrfachen
Tarifreductionen der Ertrag des Zolls keine solche Zunahme anf.
wies, als sonst bei dem großen Aufschwung des Handels mit Ge—
wißheit zu erwarten gewesen wäre. Die betreffenden Einnahmepöste
verhalten sich nämlich folgendermaßen!
1850 1860

Zoll. 20,442,170 21,997,618
Accise. 14316,084 18,188, 605
Stempel 6,558,332 8,046,709
Post .. 820,000 1.4447,869
Einkommensteur „5,383,037 12,696,655
Der präsumtive Ausfall, welchen die im Jahre 1860 zuerst in
Wirksamkeit getretenen Zollrednetionen im britischen Tarif verursacht
haben, wird für die gänzlich aufgehobenen Zölle (für Butter, Käse,
Eier, ledernes Fußzeug und Handschuhe, Seidenwaaren u. a.) auf
981,250 8, und für die Zollermäßigungen (für Wein, fremde Spi—.
rituosen, Holz, Corinthen u. a.) auf 1,859,681 8 zusammen also
2,840,931 8 veranschlagt, wogegen die gleichzeitigen Tariferhöhungen,
namentlich für Spirituosen aus den Colonieen, nur zu 577,904 *
angenommen werden. Der höhere Ertrag der Einkommienstener ist
selbstverständlich in der Hauptsache durch die Erhöhung der Ansätze