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nach dem Grundbesitz einführte, darum höchst ungerecht, weil bei
gleicher Quadratfläche gleiche Abgaben gezahlt werden mußten, und
man den größeren oder geringeren Werth der Ländereien, sowohl
in den 3 Königreichen unter sich, als auch im Laufe der Zeit ver⸗
schieden, garnicht in Betracht zog. Diese Abgabe besteht noch nach
den nämlichen Grundsätzen, als zur Zeit da sie aufgestellt wurde.
Die Malztaxe war nicht minder drückend; doch der Reichthum des
Volkes stieg, wie es scheint, im Verhältniß des Druckes, den man
ihm auflegte, und die Abgabenlast erreichte die Höhe von fast vier
Million Pf. St. Aber auch dieses reichte noch nicht zur Bestreitung
der Ausgaben hin, und man mußte, um die Abgaben nicht noch
mehr zu erhöhen und so eine ungünstige Stimmung für die Re—
gierenden, eine günstige Stimmung für die alte Dynastie zu er⸗
wecken, zu Anleihen seine Zuflucht nehmen, was man mit solch
einer Fertigkeit betrieb, daß bei dem Tode Wilhelm III, die ver-
zinsliche Nationalschuld schon auf 164 Million gestiegen war, davon
die Zinsen während seiner Regierung schon 734 Million gekostet
hatten.
Unter der Regierung der Königin Anna, stiegen die Einnahmen
auf 53,700000 Pfd. Sterl., die Nationalschuld aber auf 54 Mil—
lion Pfd. St.

Unter Georg J. stieg die Masse der Abgaben auf 6,700 000
Pfd. St., die Nationalschuld ward aber um 2 Million Pfd. St.
verringert.

Sein Nachfolger setzte die Zinsen der Schuld bis auf 3 pCt, d. h.
bis auf die Hälfte herab, und die Nationalschuld stieg auf 111 Mil.
lionen, obwohl die Abgaben 84 Million betrugen.

Unter Georg III. ward die Nationalschuld verdoppelt, und
anch die Abgaben stiegen auf das doppelte, ja in 1792 hatte sich
die Staatsschuld auf 293 Million vermehrt; dies war jedoch bei
Weitem noch nicht das Maximum. Es stieg mit jedem Jahr um
ein Ungeheures, und hatte bis 1816 eine Vergrößerung von bei⸗
nahe 600 Millionen Pf. St. erlangt, d. h. sie war auf 864, 822441
Pf. St. oder 6053 757,087 Thlr. gestiegen, was ungefähr 8 Mal
so viel betrug als des geprägten Silber und Goldes auf der ganzen