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laufen, mithin, da man die Bevölkerung zu 274 Millionen Seelen
annehmen kann, auf den Kopf im Durchschnitt nur auf 1,56 Lhlr.

Es scheint also, als wenn das englische Volk billiger regiert
wird, als das preußische. Freilich wird auch in England über—
haupt weniger regiert, als in Preußen. Hier giebt sich die Staats—
regierung mit vielen Dingen ab, die dort den Gemeinden, Kirch—
spielen, Grafschaften und Privaten überlassen sind. Je mehr Leistun-
gen die Unterthauen von der Staatsregierung verlangen oder er—
warten, desto mehr müssen sie natürlich dafür zahlen. In Preußen
hat in neuerer Zeit der Umfang und die Thätigkeit der Regierung,
folglich auch der Kreis ihrer Verantwortlichkeit, noch zugenommen,
was zu einer Erhöhung der Staatsausgaben führen muß, wenn
man auch nicht behanpten kann, daß die preußischen Beamten im
allgemeinen übermäßig besoldet sind.

Je größer die Zahl der Beamten wird, desto größer werden
die Gesammtausgaben für Gehälter. Civilbeamten im Staatsdienst
mit Ausschluß des geistlichen, Lehr-, ärztlichen und wundärztlichen
Personals waren
1849 1852

bei der Verwaltung. 2838,903 .. 28,676
bei der Justitz.. 18,283 . 16,938
Zusammen. . 39,186845614.

Die Zahl der Civbilbeamten im Staatsdienst stieg also von
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beamten von 100 auf 11997 und die der Justizbeamten von 100
auf 110,83, während die Bevölkerung nur von 100 auf 1038
stieg. In Berlin kam im Jahre 1849 auf 101 Einwohner und
im Jahre 1852 schon auf 76 Einwohner ein Civilbeamter im
Staatsdienst. In dem Jahre 1849 hatte verhältnißmäßig die Pro—
vinz Brandenburg die meisten und die Rheinprovinz die wenigsten
Beamten. Von 1849 bis 1852 war die Steigerung der Zahl der
Eivilbeamten im Staatsdienst in der Provinz Brandenburg am
stärksten, nämlich von 100 auf 128,27 und am schwächsten in der
Rheinprovinz, nämlich von 100 auf 101,12.