1 —45* — 30 7 — * 52 2 8 * 8 D n * 5 8 ** * —2 * — 2 * 2 —2 2 0 2 c 2 —*8 2. 7 2 —XV— 7 3 — * J Die darstellenden und die bildenden Künste. 321 inges und frischesten Lebens leibend und lebend ent— itritt. Welch ein Gegensatz dieser Bilder zu der Mahlzeit der erdamer Sankt-Jorisschützen vom Jahre 1648, dem Meister⸗ 'e des Bartholomeus van der Helst! Dort viel Gemein— hl, lustige Derbheit und die Wohligkeit der allerjovialsten ae, hier gemessene Haltung und eine etwas trockene Vor⸗ nheit des Pinsels, die vor allem dem Einzelbildnis zum te verhilft. Mit der steigend patrizischen und darum immer vor— neren Haltung der Schützengesellschaften war es den Dar— llten anscheinend bald nicht mehr fein genug, sich beim gen Mahle schildern zu lassen; das Holland der Mitte des Jahrhunderts wünschte neue Vorwürfe, die sich mit den derten Gesellschaftsbegriffen vertrugen. So hat schon Jan Ravesteyn in seinen Doelenstücken aus den Jahren 1616 1618 die Haager Schützenoffiziere gemalt, wie sie nach lichem Brauche vom Rate mit einem Becher Ehrenweins iangen werden; die Residenz ging mit der feineren Auf— ing voran. Im Verlaufe der auf diese Weise freigewordenen Bahn ann das berühmteste Doelenstück überhaupt entstanden, die mannte Nachtwache Rembrandts, der Auszug der Amster⸗ er Schützenkompanie des Hauptmanns Frans Banning Cock. echschreitet man im Amsterdamer Reichsmuseum den Ein— g des ersten Stockwerks, so erhält man von dem in einen il auslaufenden Hintergrunde her einen magischen Eindruck, unwiderstehlich anzieht. Es ist das aus dem Rahmen der Ahtwache heraus brennende Fackellicht. Tritt man dem en Bilde näher, so sieht man in lebhafter Bewegung eine nge Fußvolks aus einem Portale hervorquellen und eine ife hinabschreiten zur Ordnung und Sammlung: Schützen, mpeter, Fahnenträger, in der Mitte der Hauptmann, dem tnant Befehle erteilend. Es ist ein durchaus dramatischer Scgang, der aus dem Persönlichen heraus ins Typische ge— en ist durch das alles verklärende, gruppierende, Wichtiges JSamvrecht. Deutsche Geschichte. VI. n — 2 *8