VIII

Inhalt.

Seite
Calvinismus. Äußere Voraussetzungen für die Ge—
schichte des Calvinismus; innere nordniederländische Ge⸗—
schichte in den Jahren 1609 bis 1648 Verfassung, Ge⸗
sellschaft, politische Parteien) — ihr Zusammenhang mit
den religiösen Fragen (Remonstranten und Kontra⸗
cemonstranten, Ausgang der religiösen Streitigkeiten nach
der Synode von Dordrecht). Toleranz und Gewissens⸗
freiheit.
Wandlungen der sozialen Struktur in der
Richtung auf größere Freiheit des Indivi—
duumsßs

1. Inneres Deutschland. Entwicklung der Fa⸗
milie und ihrer Struktur auf dem platten Lande und vor
allem in den Städten, insbesondere Individualisierung
des Familienvermögens. Charakter der Familie und der
Ehe. Beruf und Berufswahl. Soziale Schichtung;
soziale Fuhrung durch das Bürgertum und intellektualistische
Kultur: gelehrte Stände. Wirkung des gelehrten Berufs⸗
wesens auf die Freiheit des Individuums. Allgemeine
Tendenz auf Lösung der mittelalterlichen Gebundenheit.

2. Niederlande. Verhältnis der sozialen Ent—
wicklung zur binnendeutschen; allgemeine geistige Folgen
ihrer Blüte. Zeichen sozialen Verfalls seit etwa dem
dritten Viertel des 17. Jahrhunderts. Militärische, poli—
tische, volkswirtschaftliche Folgen, geistige Haltung bis
zum Schluß des spanischen Erbfolgekrieges (1713). All⸗
gemeiner und endgültiger Verfall im Verlaufe des
18. Jahrhunderts.

III.

Zweites Kapitel. Asffgemeiner Charakter des individua-
tistischen Seelenlebens auf der Hoͤtze seiner Entwicklung.
. Der intellektualistische Charakter . .

1. Ältere Formen des Denkens. Urzeitliche
Analogievorstellungen. Mittelalterlicher Analogieschluß.
Mythologisches Denksystem, Wunderglaube und Autoritäts⸗
glaube. Möglichkeit und Charakter des Offenbarungs—
glaubens. Geschichte des Autoritätsglaubens und des
Wunderglaubens (Pandynamismus; Hexenwahn).

2. Entwicklung eines vornehmlich induk—
tiven und abstrahierenden Denkens. Verhältnis
der Geisteßs- und der Naturwissenschaften zu ihnen; In—

56—279

280 99