Vorwort. Dieser Band enthält, was man bei einer Wohnung das Zubehör nennen würde: nützliche, zum Teil notwendige Er— zänzungen zur Darstellung der früheren Bände. Nämlich erstens einen Anhang, der in die Anfänge des kultur— geschichtlichen Denkens des Verfassers einführt, soweit es sich der Deutschen Geschichte zuwandte. Es handelt sich um den Abdruck eines Aufsatzes aus dem Sommer 1878. Der Ver— fasser, damals etwas über zweiundzwanzig Jahre alt, war in jenem Sommer in München mit kunstgeschichtlichen Studien beschäftigt. An zweiter Stelle gelangt eine nach den fünfundzwanzig Büchern der Darstellung geordnete Bibliographie zum Abdruck. Sie ist bis auf die jüngste Zeit fortgeführt und soll den Benutzer anleiten, sich über die Darstellung des Verfassers hinaus in die historische Forschung hineinzufinden, soweit sie den ver— schiedenen Gebieten deutscher Geschichte gewidmet ist. Ursprünglich war es dabei die Absicht, der Bibliographie eine Quellen⸗ kunde vorauszuschicken, in der die Quellen nicht nach dem her— kömmlichen utilitarischen Prinzip (was enthalten sie zur poli— tischen, Verfassungs-, Wirtschafts- und Geistesgeschichte?), auch nicht nach dem bloß literargeschichtlichen Prinzipe (was bedeuten sie als Schrifttum?), sondern nach ihrem kulturhistorischen Wesen besprochen werden sollten. Demgemäß sollte die Haupt— frage sein: In welchen Traditionsformen entwickelte sich das nationale Gedächtnis? — und aus ihr her sollten zum Beispiel die Probleme der inneren Formengeschichte der epischen Über—