Erstes Kapitel EINE EINSCHALTUNG ÜBER SAGE ussel Sage war an Erfahrungen reif, als Gould noch in R blühender Jugend stand; viele Jahre bevor Gould seine räuberische Laufbahn begann, genoß Sage unter den Ein- geweihten den Ruf, in politischer und finanzieller Korrup- tion ein erfahrener Mann zu sein. War dieser Ruf gerecht- fertigt? Und hatte Sage seine ersten Millionen durch un- gesetzliches Verfahren zusammengebracht? Gewisse Bio- graphen gleiten über diese Fragen geschickt hinweg, während andere ihre zur Verteidigung bereitgehaltenen Geschich- ten erzählen: wie er durch seine Sparsamkeit und seinen Unternehmungsgeist, durch seine wunderbare geschäftliche Schlauheit und eine imponierende Reihe anderer kauf- männischer Tugenden und Fähigkeiten sein großes Ver- mögen erworben habe!). Es würde in der Wiedergabe dieser Berichte einen Mangel an Treue bezeichnen, wollte man bei den Tugenden das Wort „bewährt“ fortlassen; wenn es sich um unsere Multimillionäre handelt, müssen Tugenden notwendigerweise „bewährte Tugenden‘ sein. Sages großer Fehler Eine der vorausgesetzten Tugenden fehlte Sage indessen betrüblicherweise, und weil sie ihm fehlte, war er sein Leben lang ein Gegenstand des Spottes und der scharfen Kritik. Soweit es sich um das Verfahren handelte, das er zum Zu- 1) Vgl. z. B. „America's Successful Men“, Bd. ı.