424 Gesellschaft zu organisieren und jene Eisenbahnen der Gesellschaft mit ungeheuren Gewinnen zu verkaufen. Trotz alledem leisteten sie dem Gemeinwesen durch die Ausführung ihrer Zentralisationsbewegung einen notwendigen Dienst, wie hoch das Volk ihn auch hat bezahlen müssen. Man kam überein, daß die Troy- und Schenectady-Eisenbahn eine der in diese Verbindung einzuschließenden Bahnen sein sollte. Eine betrogene und geplünderte Stadt Wie war die Stadt Troy dazu zu bringen, ihre Eisenbahn an die Clique der Projektenmacher zu verkaufen? Das war das Problem. Es beunruhigte sie nicht lange. Russel Sage unternahm es, diesen Teil des Handels auszuführen. Er war zu dieser Zeit ein führendes Mitglied des Gemeinderates von Troy und für diese Stadt einer der Direktoren in der Verwaltung der Troy- und Schenectady-FEisenbahn. Es wird einleuchten, daß sein erster Schritt darin bestand, eine dauernd schlechte Leitung der Eisenbahngeschäfte zu veranlassen, um so Mißstimmung, wenn nicht sogar Widerwillen gegen das Weiterbestehen des öffentlichen Besitzes und Betriebes hervorzurufen. Sehr geschickt führte er sein Werk des Unterminierens und Untergrabens aus — so geschickt und verstohlen, daß kein Verdacht seiner Mitschuld erweckt wurde. Dann wurde bei der Bevölkerung in geschickter Weise eine ungünstige Stimmung gegen das Festhalten der Stadt an der Bahn erregt; öffentliche Bittschriften, die unvorteilhafte und unbefriedigende Bahn zu verkaufen, fingen an, bei dem Gemeinderate einzulaufen. Was tat der Gemeinderat nun? Er setzte eine Kommission zur Erwägung der Verkaufsfrage ein; Sage war das tätigste Mitglied dieser Kommission. Er war so tätig, daß der Bericht der Kommission sich für den Verkauf der Eisenbahn erklärte. Der Antrag wurde allerdings nur mit einer Stimme durchgebracht; Sages Stimme gab den Ausschlag. Dann wurde am 24. Januar 1853 eine andere Kommission vom Gemeinderat eingesetzt. Die ihr zuer-