— 434 — fing Sage, der schon durch die Verbindung von Geschäft and Politik ein Millionär oder nicht weit davon entfernt war, jetzt in Troy Bankgeschäfte an und wurde ein Geld- verleiher und Wucherer im großen Maßstabe. Es war zu dieser Zeit, daß er als einer der größten Aktio- näre der La Crosse- und Milwaukee-Eisenbahn auf- tauchte. Er war diesem Projekt ungefähr damals, als er im Kongreß war, näher getreten, aber die Tatsache wurde erst mehrere Jahre später bekannt, als er eine gerichtliche Verfallserklärung beantragte. Der rühmende Biograph in „America’s Successful Men“ behandelte Sages Verbindung mit der La Crosse- und Milwaukee-Eisenbahn in folgender oberflächlicher Art: „Zur Zeit der Panik vom Jahre 1857 war Sage ein bedeutender Gläubiger der La Crosse-Eisen- bahn .... Um die Darlehen, die er der Bahn gegeben hatte, sicherzustellen, sah er sich gezwungen, noch größere Summen vorzustrecken, und dann wurde er durch ein zur Sicherstellung seines angelegten Geldes angestelltes Rechtsverfahren Besitzer der Bahn, die später ein Teil der Chicago-, Milwaukee- und St. Paul-Bahn wurde, deren Direktor und Vizepräsident Sage zu verschiedenen Zeiten war. Die Bestechung eines ganzen Staates Diese Erklärung liest sich ganz glatt, übergeht aber eine Menge wesentlicher und aufklärender Details. Man kann ;agen, daß selbst zu einer Zeit, in der Bestechung und Be- trug so allgemein waren, daß das öffentliche Gefühl Ekel davor empfand, wohl keine Verhandlung größere Sensation arregt oder auf das durch fortgesetzte Enthüllungen von Bestechung ermüdete Volk einen tieferen Eindruck hervor- gebracht habe, als die von den Besitzern der La Crosse- and Milwaukee-Eisenbahn ausgeführten großen Dieb- stähle und Bestechungen. Diese Gesellschaft war von den regierenden Körper- schaften von Wisconsin in Jahre 1852 ermächtigt worden, sine Eisenbahn zu bauen, die Wisconsin von Milwaukee an der östlichen Grenze bis La Crosse an der westlichen