= A505 — untersuchen. „Das Ergebnis zeigte,‘ berichtete die Kom- mission, „daß die Gesellschaften kein bares Kapital zur Verfügung hatten und kaum genügenden Kredit, um eine rechtzeitige Absteckung ihrer Bahnlinien sicherzustellen‘““2). Die Kommission fuhr fort: „Soweit Ihre Kommission erkennen kann, haben die Gesellschaften seit der Durchbringung des Darlehns- amendements nicht einen Dollar Kapital hergegeben, um die Ausführung ihres riesenhaften Unternehmens zu fördern. Sie haben große Mengen dieser Obligationen mit enorm hohem Diskont verkauft oder verpfändet. Sie haben an unbefugte und unfähige Beamte übertrieben hohe Gehälter gezahlt. Mit Ausnahme von ungefähr fünfzig Meilen gut ausgeführten Oberbaues sind unvollständige, fragmen- tarische und unzusammenhängende Strecken planierten Landes, von denen die Meile durchschnittlich weniger als 3000 Dollar kostet, alles, was die Gesellschaften für die vom Staat ihnen gewährte großmütige Ausgabe von Obli- gationen aufweisen können?). Dies gibt ein lebhaftes Bild von der ursprünglichen „Bau- fähigkeit‘ der Kapitalisten — einer Fähigkeit, die sich offenbar in der Häufung der größten Betrügereien be- kundete. Aber wo in den Vereinigten Staaten war es nicht ebenso? Die nun folgenden späteren Ereignisse in der Geschichte dieser Gesellschaft sind mit dürren Worten aufgezeichnet in den Berichten über den Prozeß John Kennedy & Co. gegen die St. Paul- und Pacific- Eisenbahngesellschaft, mit Einschluß von deren Erster Abteilung, gegen die Northern Pacific- FEisenbahngesellschaft, Russel Sage, Sa- muel J. Tilden und andere®). Obgleich in diesen Be- richten durchaus nicht alle Details mitgeteilt werden, kann man ihnen doch wenigstens einige authentische Einzel- heiten entnehmen. Um 1871 hatten Sage und seine Genossen einige Eisen- bahnerweiterungen fertiggestellt und im ganzen für A 1) Report of Special Committee on Railroads and Railroad Grante. February 3, :860, Minnesota Senate Journal, 1859-—1860, 343. ?) und 3) Dillon’s Circuit Court Reports, 1871—1873, 2, 448—527. 20%