452 — 13 380 000 Dollar verpfändet. Beinahe die ganze Summe war von holländischen Bankhäusern vorgestreckt worden. Aber sechzig Meilen der Hauptlinie waren noch in unfertigem Zustande, und die Bewohner des Staates fingen an, gefähr- lich neugierig zu werden, warum das so sei. Millionen Dollar waren verschwunden; alles, was der Gesellschaft an Gaben in Land und Geld bewilligt worden war, war bis jetzt in den Bau von nur wenigen unzusammenhängenden und halb wertlosen Strecken der geplanten Eisenbahn versunken. Die Direktoren mußten etwas unternehmen. Sie taten es, indem sie einen neuen Plan entwarfen, um die zu eifrigen and leichtgläubigen holländischen Kapitalisten bluten zu lassen. Holländische Kapitalisten betrogen Und sie taten folgendes: Eine Gruppe von Männern, die die Erste Abteilung der St. Paul und Pacific bildete, tat sich korporativ zusammen und gab Obligationen für 15 Millionen Dollar aus. Dieselben Männer oder ihre Werk- zeuge traten dann wieder als Direktoren der St. Paul und Pacific zusammen (es ist schwer, diese feinen Unterschiede im Gedächtnis zu behalten) und verpfändeten Rechte, Privi- legien und Eigentum mit Einschluß der staatlichen Land- bewilligungen für 99: Jahre an die Erste Abteilung. Dann verpflichtete sich der Verband der Ersten Abteilung, als Baugesellschaft, zur Fertigstellung der Eisenbahnerweite- rungen vor dem 1. März 1873, da an diesem Termin, nach 2jner neuen gesetzlichen Anordnung, die Landbewilligung verfallen sollte, falls die Erweiterungen nicht hergestellt seien. Die Bedingungen der Verpfändung waren klar und ver- lockend. Die ganzen 15 Millionen Dollar sollten zum Bau der Erweiterungen verwandt werden. Auf Grund dieses Abkommens wurden im Jahre 1871 weitere 8 Millionen Dollar in Holland aufgebracht. Aber etwas wurde den holländischen Kapitalisten von der Sage-Clique sorgfältig vorenthalten. Sie sagte den holländischen Kapitalisten nicht, daß ein großer Teil des aufgebrachten Geldes ent-