461 — weisverfahrens darin bestehen, daß 565000 Dollar an Lobbyisten ausgezahlt worden sind; die Verfügung über die übrigen 335 000 Dollar bleibt nach dem vorgebrachten Beweismaterial zweifelhaft!)‘“. Russel Sage war zu dieser Zeit Präsident der Pacific-Mail-Steamship-Company; er wurde herbeigeschleppt, um Zeugnis abzulegen, und er tat dies mit sehr beleidigter Miene. Er leugnete, daß er zu der Zeit, als die Subsidien gewährt wurden, mit der Gesellschaft in Verbindung gestanden habe, und behauptete, daß er von den in Rede stehenden Bestechungen nichts wisse. Wenn wir sein Wort hinnehmen sollen, daß er bei den Bestechungen nicht beteiligt war — eine zweifelhafte Annahme, da er in anderen Angelegenheiten erwiesenermaßen ein Meineidiger war?) —, dann bestand seine Handlungsweise wahrscheinlich darin, zu warten, bis die 5 Millionen Dollar Subsidien bewilligt worden waren, und die Angelegenheiten dann so zu führen, 4aß er sie in seine Gewalt bekam. Ohne Zweifel wußte er sehr wohl von der Bestechung, und es ist eine glaubliche Annahme, daß er Lockwood dazu getrieben hatte, die Klage einzubringen, um allgemeine Verwirrung und Mißtrauen hervorzurufen und die herrschende Clique zu stürzen. Auf alle Fälle, bei jedem Wenn und Aber, war die Pacific- Mail-Steamship-Company mit ihren großen Subsidien, die sie durch Bestechung erlangt hatte, vorhanden, und Sage war im Jahre 1873 von allenı das Haupt. Soweit die Per- sönlichkeiten der Bestecher und Bestochenen in Betracht kamen, behauptete die Kommission, nichts zu wissen. Ein Lobbyist, Richard B. Irwin, sagte aus, daß er 750000 Dollar an „andere Personen“) ausgezahlt habe, aber wer jene Per- sonen seien, das behauptete die Kommission nicht zu wissen; sie habe, um dies herauszufinden, alle „Hilfsquellen er- 1) Ebenda 5. 18. #) Jahrelang schwor Sage, daß sein steuerbares Privateigentum 2 Millionen Dollar nicht übersteige, und selbst von dieser Summe wünschte er, daß sie herabgesetzt oder in den Steuerbüchern gelöscht würde. Nach seinem Tode suchte die Steuer- behörde der Stadt New York Steuern von wenigstens 50 Millionen Dollar persön- lichen, von. seiner Witwe geerbten Eigentums festzusetzen; die Höhe der Ein- schätzung wurde aber sehr herabgesetzt, als sein Testamentsvollstrecker bewies, daß 10 Millionen Dollar von Sages Vermögen in nicht versteuerbaren Papieren angelegt seien, 3) House Report, No. 269 usw., 1874—1875, 2, 123: