162 — schöpft“, aber vergebens. Wie gewöhnlich war es die „ungeregelte Lobby“, die man tadeln mußte und die ge- reinigt werden sollte. So viel über Sages Laufbahn bis zu der Zeit, als er und Gould sich zu den Union-Pacific-Manipulationen und an- deren Geschäften verbanden. Drittes Kapitel NOCH EINMAL GOULDS VERMÖGEN As Jay Gould im Jahre 1887 vor den Untersuchungs- ausschuß der Regierung, die Pacific-Eisenbahn- Kom- mission gebracht wurde, ließ er sich nur zu geringer Aus- kunft herbei; was aus ihm herausgelockt werden konnte, war sehr dürftiger Art. Er sagte, daß er durch den An- kauf von 100 000 Anteilscheinen im Jahre 1873 einen herrschenden Einfluß auf die Union-Pacific-Eisenbahn- zesellschaft erworben habe, und daß sein Besitz später auf 200 000 Anteilscheine gestiegen sei!). Sein Hauptverbün- deter, Russel Sage, sagte aus, daß er selbst im Jahre 1868 oder 1869 angefangen habe Union-Pacific-Aktien zu kau- fen?). Sobald diese Männer und ihre Genossen sich die Macht gesichert hatten, begann ihre geschäftige Tätigkeit. Ohne irgendeine vermittelnde Förmlichkeit wurden sofort 200 000 Anteilscheine ausgegeben, die nur als Beweis dienten, welche Macht zu gegenwärtiger und zukünftiger Ausbeutung sie sich anmaßten. Die Beraubung ganzer Eisenbahnnetze Eine der Eisenbahnen, die Gould, Sage, Sidney Dillon?) and ihre Helfershelfer persönlich kauften und dann an sich 1) Pacific Railway Commission, U, S. Senate Executive Documents, First Session, Fiftieth Congreß, 1, 53 und 447. 2) Ebenda, 340. 3) Dillon war der Begründer eines umfassenden Vermögens; seine Nachkommen gehören zu den bedeutendsten Eisenbahnbesitzern der Vereinigten Staaten.