‚a wurde ihm für immer unumschränkte Gewalt gegeben. Er und er allein war der Gerichtshof mit summarischer Gewalt der „hohen, niedrigen und mittleren Rechtsprechung“, die er streng und launisch ausübte. Er fällte nicht nur den Spruch wegen der Übertretung eines Gesetzes, sondern er selbst stellte auch diese Gesetze auf, und sie stimmten natürlich stets mit seinen persönlichen Interessen überein. Es stand ganz in seinem Belieben, Beamte zu ernennen und Gesetze zu erlassen. Und schließlich durfte er in seinem Bereiche Polizei spielen und die Waffen seiner Kolonien gebrauchen. Diese unumschränkten Rechte sollten auf seine Erben und Rechtsnachfolger übergehen. Kaufleute der Alten Welt werden Feudalaristokraten So wurde zu Beginn der Niederlassungszeit in Sitte und Gesetz der Grund gelegt zu einer Aristokratie von Land- besitzern oder vielmehr zu einer Gruppe eingewurzelter Autokraten längs der Ufer des Hudson, der Küsten des Ozeans und weit ins Land hinein. Der "Theorie nach er- streckte sich das Kolonialgebiet westlich bis zum Atlanti- schen Ozean. Aus diesen Patronen und ihrer direkten und indirekten Nachkommenschaft gingen die zahlreichen Generationen landbesitzender Familien hervor, die wegen ihres Wohl- standes und ihres Einflusses sich als mächtige Faktoren in der ökonomischen und politischen Geschichte des Landes erwiesen. Die verderblichen Folgen dieser ersten großen Okkupierung des Bodens zogen sich durch den ganzen Bau der Gesellschaft hin und zeigten sich deutlich vor und nach der Revolution, besonders im dritten und vierten Jahr- zehnt des achtzehnten Jahrhunderts. Sie lassen sich tatsäch- lich bis zum heutigen Tage verfolgen — obgleich Gesetze und Einrichtungen sich so sehr geändert haben. — Andere Kolonien spiegelten den beständigen Wechsel der Re- gierung, der herrschenden Partei oder Politik in England wider, und von England verbriefte Kolonialgesellschaften büßten häufig ihre Freibriefe ein. In Neu-Niederland da- gegen blieben die Verhältnisse unter holländischer Re-