323 - und Walzeisen, erlaubte aber gütigerweise, daß Roh- und Stabeisen aus England eingeführt würde. Brennereien waren weitverbreitet; Melasse wurde hierzu in weitem Umfange bei der Rumgewinnung und auch von den Fischern ge- braucht; — eine schwere Steuer wurde auf Melasse und Zucker wie auch auf Tee, Nägel, Gläser und Farben ge- legt. Nun begann ein allgemeines Schmuggeln; eine Er- zählung von den Schlichen, zu denen man griff, würde einen interessanten Bericht abgeben. . . . Diese gesetzlichen Beschränkungen riefen sogleich die verschiedensten Resultate hervor. Sie wiegelten nicht bloß die ganze Handelsklasse und damit die große Masse der Kolonisten gegen Großbritannien auf, sondern sie wirkten auch dahin, daß sie die Privatvermögen ‚niederhielten, indem sie die Möglichkeiten, in denen das Geld der Einzelnen verwendet werden konnte, beschränkten. So wurde viel Geld der schöpferischen Verwendung entzogen und in Bodenbesitz und Hypotheken angelegt. Doch blieben trotz der drückenden Gesetze, mit denen die Kapitalisten der Kolonien zu kämpfen hatten, die Fischereien eine ständige Verdienstquelle. Um 1765 beschäftigten sie 4000 Matrosen and besaßen 28000 Tonnen an F ahrzeugen und machten ein Geschäft, das auf etwas mehr als eine Million Dollar geschätzt wurde. Viertes Kapitel DIE REEDERVERMÖGEN S° gehörten zur Zeit der Revolution die wichtigsten Vermögen den Schiffsbesitzern und waren hauptsäch- lich in Neu-England konzentriert. Einige handelten nur mit Waren, während andere große Summen dadurch ver- dienten, daß sie Fische, Tabak, Getreide und Nutzholz ausführten und ihre Schiffe bei der Rückfahrt mit Neger- sklaven beluden, für die sie im Süden entsprechenden Absatz fanden. Viele Mitglieder des. Nordamerikanischen