16 — Asa Clapp, der 1848 bei seinem Tode im Alter von 85 Jahren als der reichste Mann in Maine galt, begann als Offizier auf einem Kaperschiff. Nach dem Kriege befehligte er viele Handelsschiffe und richtete sich 1796 eine eigene Reederei ein mit dem Hauptsitz in Portland. Seine Schiffe handelten mit Europa, Ost- und Westindien und Südamerika. In seinen letzten Jahren legte er sich auf Bankgeschäfte. Über die Höhe seines Vermögens wissen wir nichts. Ein Blick auf andere Reedervermögen Das sind Beispiele von reichen Leuten, deren erstes Kapital vom Kapern kam, das als legitime Methode der Vergeltung angesehen wurde. Was den Anfang der Vermögen anderer bedeutender Kapitalisten jener Zeit betrifft, so sind in den meisten Fällen nur wenige Einzelheiten bekannt. Von den Lebensumständen des Bostoner Reeders Thomas Russell, der 1796 starb und „wahrscheinlich das größte Vermögen hinterließ, das bis dahin in Neu-England angesammelt worden war‘, weiß man wenig. Die Größe seines Vermögens ist nicht zu ermitteln. Russell war einer der ersten nach der Revolution, welcher Handel mit Rußland anknüpfte und gute Geschäfte machte. Er baute sich ein stattliches Haus in Charleston und fuhr alle Tage mit einer von vier schwarzen Rossen gezogenen Kutsche nach Boston. Im Geschäftsverkehr war er unbeugsam; außerhalb der Geschäfte gab er Almosen. Von Cyrus Butler, einem anderen Reeder und Händler, der wahrscheinlich der reichste Mann in Neu-England war und, einem anderen Gewährsmann zufolge, ein Vermögen zwischen drei und vier Millionen Dollar hinterließ, ist auch nur wenig Näheres bekannt. Er war der Sohn von Samuel Butler, einem Schuhmacher, der um 1750 von Edgartown in Massachusetts nach Providence übersiedelte und Kaufmann und Reeder wurde, Cyrus trat in seine Fußtapfen. Als dieser Millionär 1849 im Alter von 82 Jahren starb, erregte die Größe seines Vermögens in ganz Neu-England Erstaunen, Bei dieser Gelegenheit sei die Tatsache erwähnt, daß von den reichen