‘4 und zwar, wie die vom Kongreß angeordnete Untersuchung ergab, weil sie von der „Bank der Vereinigten Staaten“ 50 000 Dollar geliehen hatten, und diese ihnen die Alter- native stellte, sofort zu bezahlen oder die Bank gegen Jackson zu unterstützen. Eine 1840 von den gesetzgebenden Fak- toren Pennsylvaniens angestellte Untersuchung ergab, daß dieselbe Bank dort 130 000 Dollar an Bestechungsgeldern für die Erneuerung ihres Privilegs ausgegeben hatte. Girards Anteile an dieser Bank brachten ihm Millionen ein. Vermöge ihres Privilegs und vermöge ihrer Kontrolle über die bei ihr deponierten Regierungsgelder beherrschte diese Bank den ganzen Geldmarkt der Vereinigten Staaten und machte, was sie wollte, ließ die Preise sinken oder steigen, wie es ihr beliebte. Girard und seine Mitdirek- toren wurden des öfteren wegen der Willkürherrschaft, die sie ausübten, hart angegriffen, aber, wohlgemerkt, diese Angriffe kamen fast immer von seiten der andern Bankiers, die die „Bank der Vereinigten Staaten“ aus dem Felde schlagen wollten, um sich an ihre Stelle zu setzen. Der Kampf vollzog sich immer zwischen zwei Parteien von Kapitalisten. Der einsame Krösus Girard selber lebte später als einsamer vertrockneter Greis in einem vierstöckigen Hause in der Water-Street, verfolgt von der Verachtung aller, auch derer, die ihm aus Berechnung Schmeicheleien sagten. Kinder hatte er keine, und seine Frau war lange tot. Sein großer Reich- tum brachte ihm keinerlei Bequemlichkeit; die Umgebung, die er sich schuf, war dürftig und schmutzig; viele seiner Schreiber lebten besser. In dieser elenden Behausung lebte dieser dürre Veteran des Handels und vertiefte sich in die Werke von Voltaire, Diderot, Paine und Rousseau, die er sehr bewunderte und nach denen er viele seiner Schiffe benannte, Dieser mürrische Geizhals hatte wenigstens Eine versöhn- liche Eigenschaft: er war ehrlich gegen sich selbst. Er tat nicht so, als ob er religiös wäre; er hatte einen Abscheu