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Vorwort

In vorliegender arbeit habe ich mir das ziel gesetzt, ein
kulturhistorisches bild des nahrungswesens in England vom
12. bis 15. Jahrhundert, hauptsächlich nach mittelenglischen
quellen, zu entwerfen. Zum zweck, eine einigermassen abgerundete
 darstellung zu bieten, war es aber nötig, auch lateinische
 und französisch-normännische quellen herbeizuziehen.
Wenn in meiner abhandlung das 14. jahrhundert etwas
stark in den vordergrund tritt, so liegt das eben in dem
umstande, dass die quellen in jener zeit reichlicher fliessen
als in den vorhergehenden jahrhunderten. Chaucer und in
noch höherem grade Langland sind unerschöpfliche fundgruben
für die kulturgeschichte ihrer zeit.
Als wegleiter hat mir Heyne, Das Deutsche Nahrungswesen,
 Leipzig 1901, treffliche dienste geleistet. Von geringerem
 einfluss waren einige arbeiten über die kulturhistorischen
verhältnisse Englands im mittelalter, in denen auch das nahrungswesen
 berührt wird. Es sind dies: Thomas Wright, A
History of English Culture, London 1874; Krautwald, Layamon’s
 Brut verglichen mit Wace’s Roman de Brut in bezug
auf die Darstellung der Culturverhältnisse Englands, Diss.
Breslau 1887; Günther, Englisches Leben im 14. Jahrhundert,
dargestellt nach „The Vision of William Concerning Piers the
Plowman“ by William Langland. Diss. Leipzig 1889. Eine
weitere arbeit, Our English Home, Oxford and Lond. 1876,
war mir leider nicht zugänglich.

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