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jeden laib mit einem stempel, der seinen namen trägt, zu bezeichnen.!)
 Damit die bäcker in ihrem monopol des brotbackens
und zugleich auch das reisende publikum vor dem genuss
schlechten brotes geschützt werden, wird öfters die verordnung
erlassen, dass gastwirte das für ihre gäste und deren pferde
nötige brot nicht selbst backen dürfen, sondern dass sie es
von den bäckern beziehen sollen.?) Den zweck, die bäcker
inbezug auf reinlichkeit zu überwachen, hat offenbar die verordnung,
 dass die letzteren die diener vornehmer leute nicht
verhindern sollen, beim kneten des teiges zugegen zu sein.?)
Je nach der getreideart, aus der das mehl gemahlen war,
nach der feinheit des letzteren, nach der art des backens, nach
der form des laibes, nach allfälliger zugabe von gewürzen usw.
unterschied man verschiedene arten von brot und gebäcken.
Inbezug auf das material ist das weizenbrot am geschätztesten,
 ‘) während gerste und hafer, die höher nach dem norden
hinauf gedeihen, das mehl für das gewöhnliche hausbrot liefern;
so vergleicht die frau von Bath die keuschen jungfrauen mit
weizenbrot, die verheirateten frauen hingegen mit gerstenbrot. 5)
Peter der pflüger hat für die pilger, die vorschützen blind und
lahm zu sein, nur gerstenbrot, für diejenigen aber, die wirklich
blind und lahm sind, weizenbrot.®) Haferbrot wird seltener

1) Et ge chescun pestour eit soun seal, auxi bien en bis payn, come
en blaunk payn; issint qe mieutz soit conuz a qi le payn soit: Lib. Albus
p. 264. — Quilibet pistor habeat sigillum suum in pane suo apparens, quod
melius et apertius cognoscatur cujus sit. Et hic modus sigillandi sit tam
in bisso pane quam in albo: Ibid. p. 356. — Et le pain soit seale et vendu
en marche, solum lestablicement de la cite: Lib. Cust. p. 284 (i.J. 1321). —
And pat euerych bakere habbe hys seal y-knowe upon hys loff, pat he ne
mowe wip-segge zif he is take oper pan weel: Smith, Engl. Gilds, Old
Usages of Winchester. — Vgl. ferner: Mun. Acad. Oxon. p. 180 ff.
2) Qe nul Hostiller face nul payn, mais lachate des Pestours: Lib.
Albus p. 694. — Siehe auch Riley, Mem. of Lond. p. 323; Mun, Acad. Oxon.
pp. 615, 695; Smith, Engl. Gilds, p. 406 [Ordinances of Worcester].
3) Qe nul Pestour destourbe Servauntes des bones gentz destre sur le
pestrie de lour past: Lib. Albus p. 706.
‘) Fair flour y-maked of whete: Sir Ferumbras 3137. — Flour of whete
and spysory: Richard, Coer de Lion 6343.
5) Lat hem be breed of pured whete-seed, And lat us wvyves hoten
barly-breed: Chaue., C. T. D. 143 f.
. 6) Ac Treuthe shal teche zow his teme to dryue, Or ze shal ete barly
bred and of the broke drynke. But if he be blynde or hbroke-legxed or