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kinder verlangen;!) Langland erwähnt ihn aber geradezu als
eine volksnahrung.!) Er figuriert auch unter den von den
klöstern bezogenen naturalabgaben.?) Die mönche ihrerseits
gaben einen teil der äpfel wieder den armen,*) wussten sie
aber auch für ihren eigenen gebrauch zu schätzen. 5)
Im Liber Albus lesen wir, dass nebst äpfeln auch birnen
in London eingeführt wurden.®) Aus dem umstand, dass sie
von pferden getragen werden, dürfen wir schliessen, dass es
sich um einheimische birnen handelt; dass man jedoch auch
birnen entweder direkt aus Frankreich einführte, oder aber
französische birnbäume in England kultivierte und einheimisch
machte, wird wahrscheinlich gemacht durch aus dem Französischen
 entlehnte namen von birnenarten. °)
Häufige erwähnung findet in der me. dichtung die kirsche,
Langland führt sie als volksnahrung an. 8) Darauf, dass die
kirsche im mittelalterlichen England eine frucht nicht nur der
reichen, sondern des volkes war, deutet auch der umstand,
dass zur zeit der kirschenernte kirschmessen oder kirschmärkte
abgehalten wurden, die ihrer kurzen dauer und des dabei
üblichen mutwilligen und tollen lebens wegen als bild der
vergänglichkeit irdischer freuden sprichwörtlich wurden.*) In
Peterborough heisst noch jetzt ein im Juli abgehaltener jahrmarkt
 ‘Cherry-fair”. 10)

1) Appeles and alle pinges bat childern after wilnen: Will. of Palerne
 59.
#) Benes and baken apples thei [the poure puple] brouhte in here
lappes: Langl., P:P.C. IX. 318.
3) Hist. et Cart. Mon. de Gl. Vol. I. pp. 285 £
4) Ad mandatum pauperum inveniet [virgultarius] pomorum fructum :
Chron. Mon. de Ab. Vol. IL p. 416.
5) Ante completorium hostibus dabit poma virgultarius, post completorium
 refectorarius: Chron. Mon. de Ab. Vol. II. p. 410. — Quoties poma
distribuuntur in refectorio, pomarius dabit triginta poma: ibid. p. 402.
6) Chival qi porte pommes ou peires ou autre manere de fruyt, paiera
obole pur le chival: Lib. Albus, p. 236.
7) Calewes: Rom. of the Rose 7043; vgl. anmerk. dazu von Skeat. —
Pere-Jonettes: Langl., P. P. C. XIII 221; vgl. Skeats anmerk.
8) Langl., P. P. A. VII 281. — Tbid, C. IX. 311.
?) For al is bot a chirie faire: Gower, Cons. Amantis, Prol. 454. —
This lyf, my sone, is but a chirie faire: Hoccleve, Reg. of Princes 1289. —
Für weitere beispiele siehe Mätzner, Alte. Sprachpr. II, 1, p. 564. — Vgl. auch
Langl., P.P.B. V. 161: For she had a childe in chirityme.
1) Wright, Engl. Dialect Diet. 8. y.