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holz, gewürznelken, zitwer, muskatnuss!) dem gaumen angenehmer
 zu machen gesucht. Dass ein solches getränk namentlich
 bei frauen beliebt war, ist begreiflich; Chaucer lässt in
einer bereits angeführten stelle den Absolon der frau des
zimmermanns nebst andern süssigkeiten auch gewürztes ale
schicken. ?)
Riley, im Liber Cust. p. 707, citiert eine stelle aus Mag.
Rot. 31. Henry II. Rot. 14 (i. j. 1185), in der eine lieferung von
weizen, gerste und honig erwähnt wird, um daraus bier [cerevisia]
 zu brauen. Riley nun ist der ansicht, die drei substanzen
seien nicht zusammen, sondern jede für sich verwendet worden,
weizen und gerste zur bier- und honig zur metbereitung,
‘cerevisia’ schliesse also hier den begriff met ein. Wahrscheinlicher
 aber ist, dass der honig in diesem falle nicht zur
metbereitung, sondern zur versüssung des malzgetränkes verwendet
 wurde. Das versüssen des bieres mit honig muss
nämlich in England durch das ganze mittelalter hindurch allyemein
 üblich gewesen sein; nur dadurch erklärt es sich, dass
‘beor” jemals mit ‘hydromellum, mulsum’ übersetzt werden
konnte.) Wir haben es in diesem falle, wo ‘beor’ mit ‘hydromellum,
 mulsum’ übersetzt ist, wohl doch nicht mit reinem
met zu thun, sondern mit einem malzgetränk, das mit honig
versüsst war. Dass ‘beor’ in der bedeutung met [richtiger:
mit honig versüsstem malzgetränk] eine ableitung aus ags. ‘beo’,
die biene, sei, wie Riley meint,‘) ist natürlich abzulehnen.
Ein ähnliches süsses malzgetränk war das ‘bragot’; es wurde
aus bier und honig zubereitet, die man zusammen gähren liess;
später wurde der honig durch zucker und gewürze ersetzt. °)
Es war sache der frau, für den germanischen haushalt
das bier herzustellen; später, als dasselbe in grösseren quantitäten
 gewerbsmässig zubereitet wurde, übernahm der mann

ı) Ther springen herbes grete and smale, The lycorys and cetewale,
And many a clowe-gilofre, And notemuge to putte in ale: Ch., C. T. B.
1950 ff,
2) Ch., C.T. A. 3378, siehe oben p. 42 anm. 5.
3) Vgl. Bosw.-Toller p. 85; ferner Mätzner, Alte. Spr. II. 1. p. 203.
‘) Liber Cust. p. 707.
5) Ch, C. T. A, 3261, siehe oben p. 42 anm. 5 und anmerkung dazu
zon Skeat. — Mätzner, Alte. Spr. II. 1. p. 327.