3, Titel: Miete. Pacht. S 581. 9927 Neber die befonderen Verpflidtungen des Pächter bei Vers pachtung eines GemwerbebetriebsS oder eines Gejchaäftz val. unten Bem. Il, B, 2. N Ure fommt Häufig vor: Bachtung von Jagd- und FijdHereirechten, von ienjtbarfeiten, {vomobl von Grunddienitbarfkeiten. wie aud) 3. VB. beim NieBbrauch (vgl. Bem. 2 zu S 1059). x) Sinfichtlih der Jagd verpachtung val. über die Verpflichtungen des Verpächter8 unten Bem. UL, A, 1, Aubhlenbeck in Iur. Wichr. 1902 5. 554, ferner ift auch zu vergleichen & 835 Ubf. 2 Saß 2 wegen 5e8 Wildihadens8 (und gr. 5. DL. Bd. 4 S. 44 für Preußen), ferner unten Bem. 1, 1 bezüglich der Form des Iagdpachtvertrags; „ferner RGE. Bd. 52 S, 126 ff. über Kollifion der Sagdrechte des Figentümers und des Vächter3 (preuß. Recht), fowie br. 5. DLG. Stettin) Bd. 2 S. 40 RWollifion des dem Pächter zuftehenden IJagdsechtS mit dem vom Werpächter auszuübenden Foritichuß. Eingehend jebandelt hier einfchlägige Einzelfragen (insbef. über Jagdverpachtung, Einfluß des Konkurfes, A De 2c.) Srommbhold in Jherings Xahrb. Bd. 53 S. 188 ff, „Ueber das Jagdrecht“. ı , Heitzuhalten ift, Daß Gegenftand des Sagdpachtrecht3 das Jagdrecht 3ür ich it, alfo nicht bie zu bejagenden @runditücke, vol. insbe]. RNOEC. Bd. 70 S. 70 ff, Sur. Wichr. 1909 S. 48 ff, RKOEC. Bd. 51 S. 279 ff. Eine befondere Streitfrage bildet, ob die SS 571 ff. auch bei der Xaqdpacht Anwendung zu finden haben, ob insSbef. Kauf die Jagdverpacdhtung bricht, val. hierüber für Preußen ROES. Bd. 63 S., 293, für Bayern vgl. Bloh in Bayr. 3. f. It. 1906 S, 160, Pollwein Jafelbit S. 243 und Komm. 3. Jagd®. S, 25 ff, DLG. München >benda S. 339, 1. ferner ipr. d. VLSG. (Kammerger.) Bd. 13 S. 382 ff. und (Stettin) S. 385, Btifhr. f. SagdNR. 1907 S. 22 ff. und 72, Recht 1908 Mr. 2312. Da3Z RMeichagericht (Entich. Bd. 70 3. 70, Sur. Wichr. 1909 S. 48) verneint die Anwendung des 5 571 auch für den Hall, daß dem IJagdpächter die Benußung nes SJagdhaufes überlafjen it unS ihm Wildäder zur Wer ügung geftellt find, da e8 fih Diebei um Nebenleiftungen handelt, ie nicht geeignet {ind, die rechtliche Natur des Vertrag3 zu ändern ınd ihn zu einem Miet- oder Grundftücspachtvertrage zu machen. m übrigen fan bei der Verpachtung einer Jagd auch das durch Xrt. 69 €®. vorbehaltene Landesrecht eingreifen; val. die Bem. ar jenem Artikel und auch unten Bem., I, 4, b und Bem. V, 4 fowie erner Wöber in VBayr. 3. f. R. 1905 S. 211 ff. leber Uftervberpachtung einer Jagd val. Rıpr. d. OLG. Bd. 13 5. 389, Sur. Wichr. 1906 ©. 423, NOE. Bd. 63 S. 293. Beim Zildhereipacdhtvbertrag it der Regel nach als Gegenftand der Verpachtung nicht ein Teil des Flufjes, Jondern die Berechtigung ıl8 folche, die „Selbftbenußung der Zılcherei“ anzufjehen, ein Selpe tändiger Schadenserfaßanfpruch ftebt dem Pächter gegen dritte Störer ‚eine8 Rechtes nicht zu; f. bayr. Oberft. LG. Seuff. Arch. Bd. 60 Nr. 229. Zür Bayern vgl. aber auch Art. 72 F. des bayr. Kich.®. om 15. Auguft 1908. | Ueber die Frage der Zuläffigfeit einer N in ein Jagdpadhtredht val. Ripr. d. DL®. (Kaflel) Bd. 19 S. 22, Hecht 1909 Nr, EEE TU 95 in Sbhberinas Sahrb. Bd. 53 S. 188 ff. Seuff. Arch. Bd. 64 Nr. 160. Ueber Befigfidhuß des JagdpächterS und Filhereiväcters val. unten in Bem. IV, 2, a. Wegen der Verpachtung eine Eijenbahnbetrieb8 vol. Sur. Wichr. 1898 S. 524. Auch die Verpachtung eines TorffticdhsS, eines Steinbruchs ze. ift möglich vgl. aber unten Bem. I, 4, a), Befonder8 häufig ift jedoch die Pacht von ®rundftücken, insbefondere von landmwirtihaftlidhen, und von Landgütern zwei verfchiedene Begriffe, vgl. Bem. I zu 8 582 und Bem. II zu & 593). . 2, Der Rächter erhält nicht nur das Recht auf den Gebrauch des Pachtgegen-EDER Mieter, jondern auch dag Recht, gewifle Früchte desielben zu beziehen wie na (R.). r'