5. Titel: Darlehen. S 607. ” 981 Wegen der Beweislaft bei der Klage auf Au 5Szahlıung eines verjprochenen Darlehens, wenn der Beklagte einen Schuld|hein in Händen hat, worin der Kläger den nd A A Darlehens bekennt, 1. ROC. Bd. 56 S. 235 ff Warneyer, Si d. 1908 S. 400 Ir. 506, Gruchot, Beitr. Bd. 49 3. 910, Bd. 51 S. 939. Gegenüber einem derartigen {Hriftlidhen Empfangs- befenntniffe trifft den Ausfteller der Nachweis, Da entweder Das EmpfangS- befenntni8s in Erwartung nachfolgender Zahlung im voraus hingegeben murde, oder daß die bei einer Umwandlung (Abi. 2) zugrundegelegte Schuld 1icht beftand. Wegen eines Wechfel8 val. unten Bem. I. deber die Bemweislaft des kagenden GSypothekenfhHuldner3, wenn 2 die urkundliH anerkannte Darlehens8{Huld DGeftreitet, vgl. 38 891, 1138, ROT. Bd. 49 S. 6, Jur. Widhr. 1904 S. 142, f. ferner Recht 1907 Y%r. 1146. (Vermutung für die Darlehenshingabe). Wegen der Bu h= 9ypothek vol. $ 1139 mit Bem. . Yeber Umfang der Beweislaft, wenn die Bewilligung der sr“ Hung ner Darlehen8hypothek verlangt wird, vgl. ROE. in Warneyer Erg.-Bd. 1909 S, 329 Nr. 358. Wenn das Schuldbekenntnis auf Grund der Bereinbarung abgegeben ft, daß der Schuldner das, was er fchuldet, als Darlehen {hulden tolle, "9 braucht der Gläubiger nicht zu beweifen, daß die Forderungen, die den Degen lan der Vereinbarung bilden, wirklich entitanden feien, e3 {ft viel- mehr Sale des Schuldners, dazZ Gegenteil zu beweifen, ROSS. in Iur. Wichr. 1905 S. 318, Grucdhot, Beitr. Bd. 49 S. 910. Behauptet der Schuldner hier, daß die frühere Schuld nidht foviel betragen habe, fo ijt er hiefür beweispflichtig (ROGE. in Zur. Wichr. 1905 S, 138, Gruchot, Beitr. Bd. 49 S. 913). Neber die u der Beweislalt im Falle einer Umwandlung nad Abi. 2 gl. näher in Bem. VI, insbef. Bem. c, «, ß, y. Val. auch Iur. Wihr. 1906 S, 550, Recht 1906 S. 1078, 1907 Nr. 1811, Grucdhot, Beitr. Bd. 51 S. 939. Eehauptet der Beklagte eine Schenkung, fo Irifft den Darlehenskläger die Beweislaft dafür, daß die Hingabe des Geldes in einer den Beklagten En Rückgabe verpflichtenden Weife erfolgt ift, |. Jur. Wichr. 1906 S. 462, echt 1906 S. 800, Gruchot, Beitr. Bd. 50 S. 947, Seuff. Arch. Bd. 61 Dr Ba) a, Beweislaft S. 397, Archiv f. d. zivilift. Brarxis , Sofern aber der Beklagte nadhträgliden Erlaß der Darlehens- Old Wege einer Schenkung behauptet, hat er den Bewei3 hierüber an führen. Jeber die Beweislaft bei der Alage auf NuSzahHlung eines verfprochenen Darlehen83, wenn der Beklagte einen vom Kläger oder von deffen DE über die Darlehensfumme gegebenen Wechjel "in Händen Hat, I. NOS. Bd. 68 S. 355 ff. Wegen der Beweislaft binfichtliH der Vereinbarung einer Kündigung sS oder KückzablungsSfrijft val. Bem. 12 zu S 609. Ueber das Verhältnis des 8 271 Abi. 1 zu S 607 insbe]. Ubi. 2, vol. ROES. Bd. 68 S. 308. VII. Xbf, 2 im einzelnen: Umwandlung einer anderen Schuld in ein Dar- leben (vol. IE fächf. GB. 8 1071). Die Meinungen über die Bedeutung und Trag- meite diejes AYbi. 2 A jehr auseinander; aus der Literatur vgl. Klemperer in Örnchot, Beitr. Bd. 43 S. 567: Zu 8 607 Aof. 2 BGB., Martin Karl, Vie Berwands ung beitehender Schulden in Darlehen3jchulden, Marburg 1908, Schollmeyer, Kecht der Schuldverhältnilfe 8 422 nm. 2, ee 11 8 162, Bland und Vertmann zu S 607, “rome, Syftem S, 600 und 273, Ecciu8 in Öruchot, Beitr. Bd. 47 S. 152, Ed-Ceonhard, Sortr. S. 507 Un. 1, Kohler, Lehrbuch Bd. II S, 182, Siber, CE S. 60 ff. Manigt, Anwendungsgebiet der Rechtögejchäfte S. 194 {f., Nümelin, Archiv $ 5. zivililt. Braris Bo. 97 S. 258 umd_309 ff., Kein, Vertraglihe YNenderung des Inhalts eine8 Schuldverhältniffes S. 11 ff. und BSD im Schuldrecht S. 77 und Anm. 242, Enneccerus 8 362 Nr. 2, d, Schöninger, Leiftungsgefbhäfte S. 297; aus der Rechts Ipredhun g f. NOS, in Oruchot, Beitr. Bd. 47 S. 152, ROSE. Bd. 52 S. 303 f., Bd. 62 S. 51, 52, Sur. Wichr. 1903 Beil. S. 96, 1906 S. 550 Nr. 18 und 19, 1907 S. 363 Nr. 10, 1909 S. 460 Mr. 17, 1910 S. 704 ir. 3, Seuff. Arch. Bd. 64 Nr. 190. Auch die reihs- zerichtlidhe Yudikatur ift [hwankend. a) Al beftimmenden Grund für die Aufnahme diefer befonderen Bor- {chrift bezeichnen (zu S54 €. 1) die M. II, 314, daß der Gläubiger, welcher 3