1000 VII. AbfOnitt: Einzelne Schuldverhältniffe. Die RechtSwirkungen der AbleHnung einer Operation S, 51 ff. und Lehr- ug I 8 131 Nr. 3 Anm. 7, Fuld in AUrbeiterverforgung Bd. 11 S. 181, Xofin, Redht der Arbeiterverfiderung S. 313, Dertmann Bem. 2, d zu 8 254, Siügge a. a. ©. S, 66, Hamm, D. Jur.3. 1907 S. 447, Lijzt, Die Ver» wntmortlichfett bei ärztligen Handlungen, in WerztlidHer Rechtakunde, Sena 1907, Monatäblätter für Arbeiterverfiherung 1907 S. 67, Weyl, Syftem der BerfhuldenSbegriffe im BGB. S$ 79 S. 601 Nr. 3, a. Aus der Praxis vgl. RGE. in StS. Bd. 25 S. 375 ff. fjowie Seuff. Arch. Bd. 48 Nr. 262 und insbe]. ROGE. in Seuff. Arch. Bd. 46 Nr. 189 I u. IX); ferner RGESE. Bd. 60 S. 147, Fur. Widhr. 1907 S. 505, RGE. in Seuff. Arch. Bd. 62 Nr. 254 und RGE. Bd. 68 S. 431 (Opera- Aonen an einem Minderjährigen ohne Einwilligung des gefeß- Ndgden VBertreter8), Iur. Widhr. 1907 S. 740 (Unterlaffung eines operativen SCingriff3 jeßt Verfhulden voraus), D. Iur.3, 1908 S. 157, Warneyer Erg.Bd. 1908 S. 18. Der Endemannihe Standpunkt geht dahin, daß in keinem Falle auZ der Berweigerung einer Operation ein Redhtsnachteil erwacdhjen dürfe; da3Z ReichZgericht vertritt Hingegen in den ıngeführten Urteilen den Standpunkt, daß eine Operation inSbe]. dann nicht ohne Kecht8nachteil abgelehnt werden dürfe, wenn fie als gefahrlos nad) den Megeln der ärztlihHen WiffenfHaft zu erachten {ft und beit regel- mäßigem Verlaufe der Dinge enfjprehende Ausfidht auf Erfolg bietet. Neber die Pflicht des Arzte8, auf die mit der Operation verbundenen Gefahren aufmerffam zu machen |. Defterr. Zentral-Bl. Bd. 26 Nr. 276 3. 816, Mein in BI. f. RA. Bd. 74 S. 26, auch Recht 1908 Nr. 3413. Wegen der Frage, ob der Arzt fiH Teile des menfdOhlidHen Rörper3 bei Operationen aneignen darf, vgl. Hahn, Gef, u. Recht Bd. 9 S. 294. Neber Schweigepflicht des Arztes f. D. Jur,3. 1906 S. 293 und 300, 1908 S. 1275, ferner Moll, Die Berantmortlichkeit bei Mitteilungen jeiten® des Arztes, Nerztlidhe Recht&kunde 1907 S. 184 ff. Ueber Z eu gn iS: pflidt und Zeugni3verweigerungSrtecht des Arztes vgl. D. Jur3. 1909 S. 254, Recht 1909 S. 394. Neber die Frage, ob der Arzt zur Spezifikation jeiner De- 'erbitenred nung auf Antrag des Zahlungspflihtigen angehalten werden kann, vgl. Urt. d. OLG. Münden vom 28. Janıuar 1905 in Bl. f. RU. Bd. 70 S. 181 ff., KMeinberger in Bayr, 3. f. N. 1907 S. 253, Bimmermann, Gef. und Recht Bd. 10 S. 386, Die Frage ift zu bejahen. Neber die Frage, inwieweit dem Arzte Fir Behandlung einer € h e- frau der Mann haftet, }. Bd. IV Bem. 3 zu S 1360 und die dort er= wähnte Literatur. Wegen Honorarforderungen der Spezialärzte vgl. die verfchiedenen Aufidhten NRecht 1907 S. 628, D. Jur.3. 1907 S. 286, 5.536, Bl. f. NR. i. Bez. d. Kammerger. 1907 S. 54, jowie HeNlwig in Nerztlicher Nechtskunde S. 108, Ripr. d. OLG. Bd. 17 S. 400, Hahn, Gef. u. Recht Bd. 9 S. 294. Im allgemeinen {ft davon auZzugehen, daß — mangel8 ziner ausdrücklichen oder {tilljhHmeigenden Vereinbarung — auch ein Spezialarzt an die in der Gebilhrenordnung für ANerzte aufgejtellte Taxe gebunden ft. Wegen der Taren dal. für Preußen GebO. vom 15. Mat 1896, 1 Bayern BO. vom 17. Oktober 1901 (aucH für Zahnärzte) und BO. vom 17. November 1902 (vgl. Hiezu aud) Bayr. 3. f. NM. 1907 S, 342) und vom 4. Auqguft 1910,