L004 VII. Abfonitt: Einzelne Schuldverhältniffe, 17. Wegen des BVertrag8 mit einer Aımme vgl. Hilje, Kecht 1907 S. 502 (nicht bedenfenfrei). 18, Wegen der VBertragsbeziehungen zu dem Hansknehte bei Beherbergung vgl. Fojef, Recht 1907 S. 116 ff. V. Hinzuweijen ft Hier ferner aud auf fonftige in das Gebiet der Dienfjtverhältntife Anjdlägige Spezialbeftimmungen und zwar 1. au8 dem Gebiete des BGB. z. B. 8 339 über Bertrag3{traren, insbejondere S$ 343 über das richterliche Ermäßigungsrecht ; 2, aus dem HGB. die Beftimmung des 8 74 Über die {o9. Kontkurrenzklaufjel- wobei übrigens aud) 8 138 BGB. in Betracht fommen kann ; 3. au3 der Zivilprozeßordnung a) der 8 850 Nr. 1 über die Pfändung des Arbeits: oder Dienft- 1o5n8 mit den fpezielen Neihsgefegen vom 21. Juni 1869 (BGBL S., 242; RO. 1871 S. 63) und 29. März 1897 (RGBL S. 159) und Art. III des EG. z. 3BO. vom 17. Mat 1898 (RGBI. S. 332) (Zum älteren Gejeße vom 21. Juli 1869 finden fih eingehende Erläuterungen bet Staudinger, Einführung norddeuticher Yuftizgefebe in Bayern 1871 Abtl. 2 S. 134 ff); b) die SS 887, E88 über die Zwang3Zvollitredung bei Verurteilung zur Reifung don Dienften. 4, Ueber VBorredht im Konkurfe {. 8 61 KO., in der Immobiliarzwang3e vollitredung |. 88 10, 146, 155 3wBV6. VI. Ueber Verjährung |. 88 196, 201. ; VIEL. Wegen der Zuftändigkeitsfrage für Klagen hei Dienftverträgen {ft insbejondere 36 des GewerbegerichtsgefjeBeS zu beachten, monacdh die Gewerbegerichte für die ihnen zu: gewiefenen Recht3faden au 3fHließlih zuftändig find. In einzelnen Fällen bietet die Unter igeidung der zivilgerihtliden und gewerbegerichtligen Kompetenz oft Schwierigkeiten, val. ziezu Bangerhans in D. FJur.3. 1902 S. 575 ff., ROSE. Bd. 51 S. 193 (wenn die Streitsteile nicht in dem VBerhHältnijje von Arbeiter und Arbeitgeber {tehen oder geftanden find), D. Jur.3. 1903 S. 545, Warneyer Erg.-Bd. 1910 S. 363 Nr. 350, Bayr. 3. f. N. 1910 S. 377. Hinfidhtlig der Zujtändigfkeit der Kaufmannsgerichte vgl. SS 1 Abf. 1, 4, 5, au 19 de RG. vom 6. Juli 1904 betr. Kaufmannsgeridte; auzZ der Praxi3 |. hierüber NGE. Bd. 67 S. 114, Bd, 71 S. 56 ff., Recht 1909 S. 672, Warneyer, Erg.:Bd. 1909 S. 348 Rc. 378, 1910 S. 363 Nr, 350, OLG. Nürnberg, Sl. j. RY. Bd. 75 S. 261. * VIEL 28 Nebergangsbeftimmung j. Art. 171 ES. und val. hiezu auch Ribr. d. OLG, 'Marienwerder) Bd. 5 S. 32, IX. Zufagbemerkung über den Gefindedienftvertrag : Art. 95 ES. z. BGB. Hat die Kegelung des Gefindereht3 (Rechtsverhältniffe zwijden den fog. Dienftboten und der DienfthHerrjhaft) dem LandeZrecdhte vor- behalten. Befonder8 erfiredt {ft diejer Vorbehalt auch auch auf die Scohadenzerjaß- bflicdht desjenigen, weldher a) SGefinde zum widerredhtlidHen Verlafjen des Dienfte8 verleitet; b) Gefinde in Kenntnis eine8 noch beftehenden SGefindeverhältniffes in Dienft nimmt; ce) ein unridtigeS8 Dienftzenugni8 erteilt. Hreie Hand Hat Übrigens daz Landesrecht bei Verwirkligung jene8 Bor- dehHalte3 do nicht; denn in Art. 95 ES. felbjt ijt beftimmt, daß jedenfalls aus dem BGB. die SS 104—115 (über Gejhäftsfähigkeit), $ 131 (Mängel bei Wilenserflärungen aus dem Gefichtspunkte der Gejchäftsfähigkeit), SS 278, 831, 840 Abi. 2 (Haftung für Hilfs. verjonen), SS 617—619, 624 (au8 den Beftimmungen über den Dienftvertrag), S 1358 (Stellung einer Chefrau) Anwendung zu finden Haben, dabei aber der & 617 nur infoweit, al3 nicht die LandeSgejebe dem Gefinde noch weitergehende Anipriücßhe gewähren. Auch {{t