LO06 VIL Ab{Onitt: Einzelne Schuldverhältnifie. 5. UYeber befjondere Rechte des Dienftherrn und bejondere Niligten des Seiindes vgl. für Preußen Lorn a. a. OD. S, 174, für Bayern dgl. Art. 19 AG, 6. In bezug auf SohHnverhältniffe val. für Bayern Art, 20, 21 AG, ferner dgl. allgemein Conrades, Neber Aufrehnung und Burüdbehaltung gegenüber Sefindelohnforderungen, Iur. Widhr. 1907 S. 383 und dagegen D. Fur.3. 1907 S, 1248, “. ferner Kordes, IJur. Wichr. 1908 S, 294 jowie für Preußen Korn a. a. D. S. 174. 7.. Dienfizeit und Kündigung. a) Wegen der Dauer vgl. für Preußen Korn a. a. O., für Bayern dval. Art. 22 AG, Wegen der EntlajfungsSgründe val. für Preußen Gel.D. S$8 117—135, Hr Bayern vgl. Art. 23, 24, 25 AG, z. BOB. Ueber die Spezialfirage, ob Ungeziefer des Dienfjthoten ein genügender Srund zu fofortiger Kündigung jet, vgl. Sit in D. Yur.3. 1904 ES, 390, 391. Eingehende Borfchriften enthält Art. 26 bayı. AG. darüber, wie fich für die Fälle der Kündigung wegen vbertragSmwidrigen Verhalten3 des anderen TeileS die Lohn- und Schadenzerfaganfprüche geftalten. Wegen des preußifhen Recdhte8 |. aud RKipr. d. OLG. (Stettin) Bd. 7 S. 476 (Kündigungsgrund wegen leichter Körperverlegung ?). Vgl. ferner auch über da3 Recht zur fofortigen Entlaffiung des Sefindes D. Jur.3. 1907 S. 535, Neber VertragSbrug der landwirtjhaftlidhen Arbeiter und des SGefindes gl. ©. Jur.3. 1904 S, 517 ff. . Neber bie Frage der Scohadbenzerfaßpfliht des den Dienjkteintritt vermweigernden Dienftboten vgl. Bl. |. Ri. Bez. d. Kammerger. 1909 S. 64. 8, Wegen des Dienftzenugnifjfe8 val. für Preußen Gef.D. 88 171—176. Neber Haftung für die NiGtigkeit des Zeugniffe8 val. für Preuken Korn a. a. OD. S. 175. Hr Bayern Art. 29 AG. z. BGB. 9. Eine brivatredhtlihe SchabdenzZerfaßpflidht gegenüber der Dienftherr{qhaft begründet Urt. 30 bayr. AG. für denjenigen (und zwar als Gejamt{dhuldner mit dem Dienft- doten jelbjt), meldher einen Dienjtboten verleitet, a) den Dienft ohue rechtligen Grund nicht anzutreten ober b) vor der Beendigung des DienfjtverhHältniffe8 zu verlaffen. Cbenfo trifft denjenigen eine SchadenZerfaßpfliht, welcher wiffentlid) einen bereit8 vberdungenen Dienftboten für die nämlidhe Zeit für {iO dinat. * 10, Ueber die Beziehungen der BVorfchriften über Sefinderecdht zum öffentliden Redte juwie inZbefondere auch des 8 630 BGB, über Beugniserteilung um Bolizeirecht |. NähereS het Staudinger, Vorträge für Berwaltunagbeamte S. 514. 1 8 611. Durch den Dienftvertrag wird derjenige, welcher Dienfte zujagt, zur Leiftung der verjprochenen Dienite, der andere Theil zur Gewährung der vereinbarten Bergqütung verpflichtet. Segenftand des Dienftvertrags Können Dienfte jeder Art fein. &. I, 5593; IT, 551; III, 604, Begriff des Dienftvertrags: N , a) Gemäß $ 611 befteht der Dienftvertrag in der Begründung gegenfeitiger Hehte und Pflichten in der Urt, daß einerfeit8 der Dienitberedtigte vom Dienftverbflichteten eine Dienitleijtung fich berfprecdhen läßt worunter Dienfte jeder Art fallen), anderfeits vom Dienftberecdhtigten dem Dienitbverpflichteten eine beftimmte ng, zu gewähren ift. Dies find die Örundpfeiler des Nechtsverhälinijles, Seine nähere Aus- zeitaltung erhält e8 teilS durch die näheren Vereinbarungen der Larteien.