7. Titel: Werkvertrag. S 649. 1131 x) 58 liegt biebei der vertragSmüßige Sohnaniprud zugrunde und war aß BVertragSanfiprucGh, nicht alS bloBer Ent{chädigungs- mfpruch, vol. hierüber DYertmann, Borteilsausgleichung S A Bem. 1 & 8 649, Rildh, Unmöglichkeit_S. 83 Anm. 4, pr. d. 26. ‘Celle) Bd. 7 S. 480, Rümelin a. a. D. S, 291, abweichend Lotmar, Wrbeitsvertrag Bd. 1 S. 148, 149, Bd. 2 S. 590 Anm. 1. Beim Mangel einer Abrede über die Söhe der Gefamtvergüitung fanıı der Unternehmer eine Berechnung auf Der Grundlage aufmachen, al8 wenn daS ganze Ierk Hergeftellt worden Wäre, vol. ROS. in Seuff. Urch. Bd. 62 Nr. 226 und Hl. f. RU. Bd. 72 S, 884. Der Unternehmer muß {ih aber dasjenige ante nen allen, mag er infolge Nufhebung de8 Vertrags an Aufwendungen erfpart der durch anderweitige Verwendung feiner Arbeitskraft erwirbt, allo_ tatjächlich erwirbt oder zu erwerben böSwillig unterläßt. Diefe Klaufel entipricht der Borfchrift des 8 324 Saß 2 und |. ferner 3 615 (Dienftvertrag). Val. daher auch die dortigen Bem. Hieher, owie Lotmar Bd. 1 S. 643, 646 Anm. 2, 650 Anm. 4 und 141, Decker, Die Vorteilsanredhnung S. 21—23 und RGE. in MBuchelt8 Ztichr. Bd. 37 S. 307 (böswillig Hit nicht gleichbedeutend mit vorfäßlich; zu dem Vorfake muß die Abitcht Hinzutreten, den andern Teil zu {chädigen oder doch die Wbficht, fich die Möglichkeit, untätig zu bleiben, in einer zegen Treu und Olauben verftoßenden Weije zu Nußen 3zU machen). €3 Itebt Jelbftverftändlich nichts im Wege, daß der Unternehmer, One diefe Einwendung abzuwarten, von vornherein diefe Abftriche an feiner Forderung felbit macht, val. Seuff. Arch. Bd. 62 Nr. 226, Bl. f. RA. Bd. 72 S. 884, Iur. Wichr. 1907 S, 362, Öruchot, Beitr. Bd. 51 S. 945, Yipr. d. DL®. (Karlsruhe) Bd. 13 S. 425. Dieallgemeinen Gef hHäftsunkoften Miete von Sefhäft8- cäumen, Söhne, Auslagen für Malchinen, Reklante, Steuern, Ber: tcherungSbeiträge) find Dei Neftftellung der erlparten Aufwendungen zicht zu berücfichtigen. DL, Stuttgart, Recht 1907 Nr. 3488. " IE der Beweislalt vol. DLG. Stuttgart, Recht 1907 Yer. X U) Ein weiterngehender SchadenzZerfaßanfipruch neben dem Anfprudh aus 8 649 fteht dem Unternehmer nicht Sn Dies wird in Me. Il, 508 ausdrücklich ausgefprochen; Die gegenteilige nnahme würde auch mit den Gründen, auf denen S 324 herubht, nicht im Einklange {tehen. Val. Nipr. >». HLS. (Celle) Bd. 7 S. 480, ROSS. in Iur. ihr. 1907 S. 362 und 1u8 dem früheren Rechte übereinftimmend Seuff. Arch. Bd. 40 Nr. 15, Bo. 51 Nr. 20, ferner Lotmar Bd. 2 S. 850. 2, Der Begriff der Aündigung ift hier der gleiche, mie an anderen Stellen de8 Gejepbuchs. Sn ihr liegt eine einjeitige, empfangSbedürftige Willens» arflärung im Sinne der 88 130 ff. BOB. Sine befondere Formborfrift beiteht dafür Da ee ipr. d. LLG. Bd. 13 [Karlsruhe] S. 425). Bol. die Bem. zu & 130, auch ; mit Vem. Die Kündigung it regelmäßig eine unbefriftete; über Verabredung einer Frift vgl. Yotmar a. a. OD. %. 1 S. 599. A „Neber Unterfcheidung der Kündigung nach 8 649 von vollitändiger Vertrag: Juflöfung vgl. Mipr. d. DLG®. Bd. 13 S. 425, Bad. Yipr. 1909 S. 99 und Sörgel {pr. 1908 S, 212, 213, 1909 S. 236. % 3. Auch die Borfchriften des S 649 find dispofitiver Natur vol. hiezu Lotmar 5.1 S. 554). 4, Yeber den Fall der Kündigung des Werkvertrags durch den Chemann 081. BOB. 8 1358. une ß b 5, Ueber Kündigung auf Grund des GewerbegefeheS vom 7. Januar 1907 vgl. Dilfe, x, f. bürgerl. %. Bd. 30 S. 283 ff. IL Die Frage, ob $ 649 Sag 2 auch bei bloßem Annahmeberzuge des DBe- kellers in Betracht fomnme, wird im allgemeinen zu vberneinen jein, Da hiedurch der te rnehmer von feinen Bertragspflichten nicht Beiteit wird, anderfeits aber auch feine Kecdhte aus 88 642, 643 behält. & fann aber der Zall 10 gelagert fein, daß dem Unter- 1ehmer eine Nachleiftung unmöglich wird oder nach Lage der Umftände nicht mehr zugemutet werden kann G. %. bei einer Leiftung, die mehreren gegenüber nur einmal and gleichzeitig ausgeführt werden kann [fog. Maijenleiltung] oder wenn nur der eine