1153 von dem Erblaffer abgegebenen KrovifionsveriprehenS erforderlich, |. NOGE, Bd. 47 S. 258, Sur. Wichr 1900 S. 738 und Neumann a. a. D. Sn allen Fällen aber, in denen ein anderer al8 der Mäökler felbit den Vertrag abfichließt, muß erjterer Har zum YNusdruck bringen, daß er Mir leßteren handle; val. Urt. b. HLSG. (Dresden) vom 30. November 1904 bei Warneyer Sahıb. Bd. 3 zu S 652. Häufig kommt e8 vor, daß der Gefhäftsherr zunächit an einen Mökler ich wendet, dann aber, wenn ihm Ddiefer die einen oder anderen Uufs Ichlüfe 2c. verichafft hat, mit argliftiger (oder au bloß gleichgültiger) END des Matkler8 den Vertrag weiterhin felbft zum Abfchluffe dringt. araus entiteben nicht {eltern NRechtöftreitigkeiten, indem der Müötkler aleichwobhl eine Bergütung, beanjprucht, der Seihäfıaherr aber jolhe ablehnt, veil das Geichäft nicht infolge Der Müklertätigkeit zum Aofchlulle ge ;ommen fei. (Mach Bi. f RU Bd. 44 S. 208 ift in einer oberitrichterlichen Entjcheidung vom 28. April 1879 dem Müäfkler doch ein Lohnanipruch 3U- zeiprochen morden; Dies berubte aber auf der dem BLR. ent{prechenden Anjhamung, daß ein Dien it vertragSverhältnis vorliege). In IM. II, 512 ff. ift die Frage näher befprochen. Darnach trug man Bedenken, eine allgemeine Enticherwwung durch das Gefeß zu geben; es heißt dort: „E83 wird in einem {folden Falle unter Berückfichtigung der Befammtheit der Umftände zu prüfen fein, ob nicht ein urjäcdhlicdher Zufjammenhang zwiilden der Thätigfeit de Mäklers und dem Ab: (hlufije de8 Vertrags dennoch befteht, beziehungSwetje mit Riücficht auf Treu und Giauden die Berpflihtung zur Zahlung der Mütlergeblihr 118 im Sinne des Bertrags liegend anzufehen it.“ Vol. in diefer Hinkicht über verfchiedene Muffafflungen aus der Praxis Iur. Michr. 1900 S. 861, 1901 S. 90, Yljpr. d. OLG. Bd. 1 S. 286 und 401, Bd. 4 S. 47; (au3 früherem echte vgl. NGE. Bd. 6 S, 51 und 52, Sur. Wichr, 1889 S, 413, @rucdhot, Beitr. Bd. 38 S. 835), 5 ferner bad. Nipr. 1905 S. 14 (Karlsruhe), 1906 S. 293, Necht 1906 S. 1375 und 1259, D. Jur.3. 1906_S. 1149, Bayr. 3. f. N. 1906 S, 346, pr. d. HLS. Kolınar) Bd. 12 S. 87 Gerechtigter Widerruf), auch S. 85 Anm., Bd. 14 S. 29, ROTE. Recht 1907 Nr. 3490 und Iur. Michr. 1907 S, 264 (bei Vermittlung eines BorvertragS, |. hiezu au Recht 1908 Nr 2920), terner ROSE, Yarneyer, Erg.-Bd. 1908 dr. 626, Qotmar a. a. D. Bd. 2 S,. 434, 689. Die Frage liegt übrigen? einfach zu gun iten des Mäkler8, wenn nur „Nachweis der Gelegenheit“ verlangt, diejer auch geliefert und zenüßt worden ift, dagegen zUgun tCN des GefhHäftsherrn, wenn anzunehmen ift, daß eine rechtswirfame Kündigung der Beauftragung yur Vermittlung tatfächlich dazwifchen liegt. (Val. oben Bem. II, 2, a). Ein Zweifel ijt endlıch auch dann ausgefchloffer, wenn etwa für einen ders artigen Fall des Bejeitedrängen3 des Wüklers eigenS eine Mäklergebühr zugelichert morden ijt (was in Der Kraxis jeßt Häufig gefchieht) oder wenn die VorausfeBungen einer unerlaubten Handlung des YuftraggeberS nach 38 823 ff. BOB. (3. DB. eines Betrugs) vorliegen (vgl. biezu auch oben Dem, IN, 2, a, 8, ferner 2, c a. € d a. € und D). , Die Rrovifion ift dagegen mangelS des Kaufalzufammenhangs nicht verdient, wenn das Kaufgefchäft, um detien Buftandefonumen ich der Wäkler hemübte, nicht zum Abfchlufie kam, infolge der Unterhandlungen aber die Ph Bekannt wurde und das Kaugejchäft nachher mit einer ınderen Merfon zuftande Kam, vol. ROSE. Recht 1908 Nr. 1365, 1366, auch Kipr. d. OLG. (Wammerger.) Bd. 18 S. 17. Allgemein mird vom Reichager. (Urt. vom 30. November 1902) in Sur. Widhr. (902 Beil, S. 282 (vgl. Itecht 1903 S. 78) wegen der Beweislalt aus- gefüOrt: Steht felt, daß die Gelegenheit zum NbıOlufe des SE dem Auftraggeber durch den Mükler mitgeteilt ijt und ft ein folcher Vertrag nachher zuftande gefommen, {o ergibt fi beim Maugel fonftiger für Die Frage des urfächlihen Zufammenhangs erheblicher Umftände von felbft der Schluß, daß der ED N den Nachweis mindeltens al eine der Urfachen zurüczuführen i{t. Mehr it aber zur Ynnahme des urfäch- ‘ichen Bufammenhang3 nicht erforderlich. Val. auch D.Iur.3. 1903 €, 31, Sörgel 1907 S. 249 Nr. 26, 1908 S. 216 Nr. 15. Staudinger, BOB. IIb (Seuldverbältniffe. Kober: Mäklervertran). 5/6. Auf, -