12. Titel: Verwahrung. Vorbemerkungen. S 688. 1233 41, Mit der Verwahrung vermandt, jedoch nicht identıfd ft die Ginterlegung »n Gegenjtänden bei BehHörden zwedz3 Verwahrung. Neber Hinterlegung von Seld, Urkunden und Koftbarfeiten dur den Schuldner bei AUnnahHmevyerzug des Gläubiger8 f. 88 372 ff., über Siherheitsleijtung durg Hinterlegung bon Geld und Wertpapieren |. 88 232 {f., über Hinterlegung des dem unehelihen Rinde und feiner Mutter zu zahlenden Betrag3 vor der Geburt des indes f. 8 1716; vol. au ESG. Art. 144, 145 und Bem. hiezu. Ueber die Hinterlegungspflidgt des Bormundes |. SS 1814, 1815, 1817—1819 (vgl. hinfichtligH des ChHemanns, des GemwalthHaber8 und des Borerbhen SS 1392, 1398, 1667 Ubi. 2 Saß 4, 2116, 2117). . 12, Beiondere Beftimmungen gelten für das faufmännifche Lagergeihäft (DSB. 58 416—4924); vgl. Dernburg 8 352 und die Kommentare zu HEGVB.; 1. ferner Bent. 4 zu 3689, Bem. 9 zu 8 693, Bem. 7 zu S 696, Bem. 4 zu 8 699, Bem. 8 zu 5 700. Da3Z Lagers 3eihäft ift ein Grundhandelageihäft (HOB. S 1 Abi. 2 Nr. 6). Bon bejonderer Bedeutung ind die Beitimmungen der 88 421 (gejeßlihes Pfandrecht des Sagerhalter$) und 424 (Lager ‘Hein: val. 8 363 Ubf. 2 und EG, z. HGB, Art. 16). Neber die Mechte und PflihHten des Rommijfionär8, Spebditeur3, Lagerhalter8 und Sradhtführer8 Hinfidhtlih der Aufbewahrung des in feinen Händen befindlihen Gutes f. HOB. 8S 388—490, 407 Abi. 2, 47, 4295#.; 1. au SGB. 8 362 Abi. 2. 13, Nach Art. 4 de8 Hayr. Not.®G. vont 9. Juni 1899 ift der Notar verpflichtet, Gelder, Wertpapiere und Kofibarteiten, die ihr au3 Anlaß eines Amtageihäfts von den Beteiligten übergeben werben, zur Aufbewahrung für die Beteiligten oder zur Ablieferung an Dritte der an eine Behörde zu übernehmen (vgl. hiezu 8 276 der Gejchäftsordnung f. d. Notariate vom 24. Dezember 1899 IMBI 1899 S. 689 und Urt. 97 ff. der NotariatZgebührenordnung om 28, Dezember 1899 IMBl. 1899 S, 784 {f.). i4, Die Riligten der (Kauflente bet Aufbewahrung fremder Wertpapiere find dur das fjog. Depotgefeh vom 5. Juli 1896 (RGBI. 1896 S, 188 ff., |. audh ROBL 1896 S. 194) Jeregelt. 15, In Arafrechtlicher Beziehung find für den Verwahrungsvertrag von ‚Hefonderer Sebeutung die Beftimmungen des St®B. 5 246 (Unterfolagung), S$ 266 Abi. 1 Nr. 2, Nbi. 2 Untreue), jowie die $8 9—12 des Depotgejeges vom 5. Juli 1896. 16. Hinfichtlig de8 Internationalen Privatrecht j. Urt. d. OLG. Königsberg vom 14. Sehruar 1902 Seuff. Arch. Bd. 57 Nr. 186. 8 688. Durch den Verwahrungsvertrag wird der Verwahrer verpflichtet, eine ihm vorn dem Hinterleger übergebene hewegliHe Cache aufzubewahren. a $ I, 614; IL, 628; II, 675, Neber Begriff und rehtliGe Natur des Vermwahrungsvertrags f. Borbem. 2, a. VBorausjekgungen des BVerwahrungsbertrags. . a) Nebernahme der Bermahrungspflicht. Ein Verwahrungsvertrag liegt nur vor, wenn die Pflicht zur Aufbemahrung der übergebenen Sache den ausfchließlichen oder hHauptfächlichten Inhalt des Vertrags bildet, nicht dagegen, wenn die Verwahrungspfliht lediglich die Zolge einer anderen NechtSpflicht ift (val. Borbent. 9). a» Gegenftand der Hinterlegung muß eine beweglidhe Sache (Gegenjaß: „S®rundfiück“; vgl. Bd. I S. 300 Ziff. V) fein MM. II, 570 FM); wird ein Srundftück einem Hüter anvertraut, fo liegt Dienfi- vder Werkvertrag oder Auftrag vor. (Ob das gleiche nach gemeinem Rechte galt, war befiritten, vgl. einerjeit8 Dernburg, Band. Bd. 2 S 92 Anm. 7, anderfeits Windfcheid- ON Band. Bd. 2 S. 601 ff.; nah PLR. IL I Tit. 14 SS 90, 91 und BLM. IL IV cap. 2 8 7 Ziff. 2 konnten auch unbewegliche DT Gegen- (Hand der -Deponierung fein; über andere Rechte f. M. 1, 570 Mote 4.) Ztaudinager, BGB. Mb (SdGuldverbäliniffe. Engelmann: Berwabhrung). 5/6. Aufl 78