17. Titel: Spiel. Wette. S 763. 1385 3 214, V, Endemann I & 188 Biff. 1, Brunabend S. 26 ff.; f. auch Urt, d. Reidhsger. vom 28. April 1902 Sruchot, Beitr. Bd. 46 S. 1179 ıumd vom 3. April 1904 Sur. Wichr. 1901 S, 360 fowie Bem. II zu S& 727). Eine Lotterie Liegt auch danır vor, wenn jemand die Gewinnchance eines Votterielofes gegen Anteilfcheine an eine Mehrzahl von Berfonen weiter- veräußert; joa „Bromeffen“= oder „Heuergefbhäft“ (val. Endemann I 3 188 Anm. 9, Brunabend S. 44 ff, OYlshaufen, Komm. 3. StGB, 8. Aufl. Bent. 6 zu 8 286, Riedel-Sutner, Komm. 3. bayr. VolL.St@B, Bem. 3, a bi. 5 zu 8 286 St@B. und die dort erwähnten Entfcheidungen). ; Ueber die fog. Serienloasaefellichaften insbejondere f. ©. Müller in Bl. f. RA. Bd. 71 S. 613 f., Riedel-Sutner a. a. OD. ” 2, Nechtlige Behandlung bon Lotterie: und Ausijpielvertrag, Das BOS3. tellt Lotterie: und Ausfpielvertrag völlig glei und unterfcheidet Hin ichtlich der Rechtswirkung folder Verträge, ob das fraglidhe Unternehmen {taatlich zenehmigt ilt oder nicht. Im erfterven Falle it der Vertrag in vollem Um- fange für alle Teile verbindlich, im leßteren fritt die gleiche Behandlung wie bei Spiel und Wette (S 762) ein, d. h. der Vertrag erzeugt Leine privatrehtlidhe BerbindlidhHkeit, das auf Grund desfelben Geleiftete fann aber nicht wegen Unverbindlichkeit des Vertrags zurücgefordert werden (Bent, III zu S 762; Me. MI, 548 ff, 8©. II, 357; Binfichtlih des genteinen Rechtes ES Windiheid-Kipp, Bund. Bd. 2 S. 862 ff.; 1. ferner BLR, Tl. I Tit. 11 88 547 ff, Kreittmayr, Anm. 3. SER. 3. IV cap. 12 8 6 Biff. 2, b, füchf. GB. 8 1481). Der in der II. Komm. geftellte Un- trag, wonach auch bet einer ftantlich genehmigten Lotterie fein Anfpruch gegen den Käufer eines LofeS auf Entrichtung eines N efltnbefen Einfabe8 beftehen follte, wurde abgelehnt, weil e8 ein Widerfpruch et, eine Lotterie zu genehmigen und doch ihre Wirkfamfkeit zu befchränfen (9%. II, 805). a) Buftändig zur Erteilung der Genehmigung ift der Bundesftaat, in dem da8 Unternehmen feinen Sig hat. Darüber, unter welden VB orau8- jeßungen, von wem und in welcher Form die erforderliche {tantliche Senehmigung zu erteilen ift, ent/dheidet das Landesrecht (WM. II, 649). zur Yreußen f. Lotterieedilt vom 28. Mai 1810, Kab.Yrd. vom 21. Juli 1841, VD. vom 5. Kult 1867 (Neumann Note 4; vgl. Dernburg S 214 Anm. 4, Rublenbedf Note 5, Endemann I 8 188 AUnm. 24); , für Bayern VO. vom 10. Suli 1867 (vgl. Arais, Handb. d. inn. Bermw, 4. Aufl. Bd. 2 S. 340 ff); für Baden BO. vom 22. Februar 1881; für Medienburg-Schwerin 8 42 der BO. 3. Ausf. d. BOB. vom 9. April 1899; Hir Sach fen:Weimar Gef. vom 17. Januar 1906 über öffentliche Lotterien und Ausfpielungen ; für Medienburg-Strelib 8 41 der BO. 3. Ausf. d. BGB. om 9. April 1899; für Oldenburg Gel. vom A 1902; jr Braunfdhdmweig AG. z. BOB. S 24; en für Sadhfjen-Meiningen Gef. vom 15. März 1897; jür Schwarzburg-Sondershaufen Lotteriegef. vom 14. Fe: Sörnar 1906 nebit Berichtigung: „ , für Meuß alt L. Gef. vom 18. Februar 1906 betr. Sffentlicke otterien ; ür Sippe AG, z. BOB, & 24; ur Sübed AG. z. BOG. 8 44; ür Bremen AG. z. BGG. $ 14; für Hamburg AG. zz. BGB. 8 26. Sit die ftaatlihe Genehmigung durch den zuftändigen Bundesftaat ent“ "prechend den Borfchriften diefes BundesftantS erteilt worden, jo find die auf ®rund der genehmigten Lotterie oder Augsfpielung abgefchloffenen Vers ;räge Für daS ganze NeidhZgebiet verbindlich; dies ergibt fich zu$ dem Charakter des BGB. als eines Reich 8 zivilgefehbuch3; die Bors ichrift des ES. Art. 73 kommt HE nicht in Betracht (ebenfo Blanck Bem. 6, RORN.-Komm. Bem. 2, Goldmann-Lilienthal S. 808, Derndburg 3214, HT, Dertmann Beim. 1, b, Kuhlenbedk Note 4, Neumann Note 2, Fifdher= Denle Note 3, Crome S 290, I, 2, EALeonhard S. 566 Anm. 1, Brunz ıbend S. 46 ff., CEndemann I $ 188 Anm. 25 und in D. Iur.3. 1898 S, 51;ff., Tbheifen in Soltdammer8 Arch. Hd. 49 S. 234, Thielmann ebenda S. MM, bh}