18. Titel: Bürgjhaft. 88 772, 773. 1421 Eıt. 14 38 297, 307, BLRN. TI. IV cap. 10 $ 11 Ziff. 2, 3, NOS. Bd. 34 ©. 157, M. 11, 670 Itote 1). 7b der Berzicht auf die Sinrede der Borausklage der 1Oriftlichen Sorm S 766) bebarf, {ft zweifelhaft Das eS {ich hiebei um eine die erpflichtung des Bürgen ber das gefeblicdhe Maß hinaus erweiternde Nebenabrede handelt, dürfte Die ron? zu bejahen m (ebenfo Dertmann Bem. 2, a, RON-Komm. Bem. 2, Windfcheid-Kipp, Band. Bd. 2 S., 1098, der das Erfordernis der Schriftform für felbit- verftändlich erflärt; and. Anf. Blanck Bem. 1, Achilles Note 1, Gold- nann-Lilienthal S. 819 Ann. 32, Crome 8 296 Anm. 73, Neumann Note 1, a zu 8 773 und Note 2, b zu S 766, Fildher-Henle Note 2). Durch den Verzicht auf die Einrede der Vorausklage wird der VBürge 1iht Gefamt{Huldner und die afzefforiihe Natur der Bürgihaft nicht befeitigt, insbejondere die Anwendbarkeit der 38 767, 768, 770 nicht ausgeichloffen (De, 11, 670 f.; vol. Urt. d. KReichäger. vom 31. Januar 1907 ROS, Bd. 65 S. 139, Urt. d. DLG. Dresden vom 3. Juli 1902 Recht 1903 _S. 153; hinfichrlich des früheren Rechtes {. Me. II, 671 Note 1, RMOGHSG. Bd. 20 S. 47 f., ROES. Bd. 34 S. 156 ff., bayr. Oberft. LG. Bd. 3 S. 16). Neber das Er- U un der Kündigung gegenüber dem Hauptichuldrer f. Bem. 6, h zu , Die zum Zwede der Sicherheit8leiftung erfolgte Bürg[{haftS- erflärung muß den Verzicht auf die Einrede der Borausflage ent halten (S 239 Ubi. 2; f. auch 88 571 AUof. 2 Sa 1, 1251 Abi. 2 Sab 2, RD. 8 194); ») wenn die Rechtsverfolgung (das iit da8 Verfahren von der Erhebung 5er Mage bi8 zur Durchführung der Zwangsvollitrecung, f. Urt. d. OLG. Kolmar vom 8. Dezember 1905 Recht 1906 S. 50) gegen den he ;Ouldner S 772) dadurch eine wefentlidhe eh erfahren jat, daß Diefer nach der Nebernahme der Sürgihaft feinen Wohn]ig, jeine gewerblide Nicderlafjfung oder feinen Aufenthalt$- art f. Dem. 1, a—e zu $ 772) verändert hat, Ob eine wefent- lihe Erihwerung der Mechtsverfolgung vorliegt, hat daz Gericht nach reiem Ermefjen zu entfcheiden; unerheblich it, ob die Erfhwerung ım Wechfel G. B. in der Verlegung ins Ausland) oder in der Imbefanntheit des gegenwärtigen Wohniikes, Miederlaffungs- oder Aufenthaltsort? begründet ijt (val. Urt. d. DLG. Kolmar vom 8, Dezember 1905 echt 1906 S. 50). Eine auf anderem Grunde HDeruhende Erjchwerung der Rechtsverfolgung gegen den Hauptfichulbdner hat den Berluft der Einrede nicht zur we Si. MT, 671, Z®. 1, 367, SJacubeziy, Bem. S, 150; val. Dernburg, Band. Bd. 2 879 Anm. 11, Windfheid-Xipp, Pand. 85. 2 S. 1094 Anm. 2, 1024 Yum, 4, NOS. Bd. 6 S. 154 #., PLN. ZL I Sn m Ey Tr TLIV cap. 10811 Biff. 6, Bl. f, RA, Bd. 46 S. 172 ff., MM. I, pte 9). ‚ Bur „Rechtsverfolgung“ im Sinne diefer Vorfichriff gehört auch die Befriedigung des OfäubigerS ang einem ihnt zuftehenden. Pfand= oder Burücbehaltungs8recht an einer beweglidhen Sache des Haupt{huldners. Die Einrede der VBorausklage i{t daher nicht ausgefchloffen, wenn dem Hläubiger ein derartiges Recht zufteht und defjen Geltendmachung durch die Veränderung des Wohnfikes, der gewerblichen Niederlaflung oder des Auf- fhaltsorts des Hauptichuldner8 nicht oder nicht wefentlich erfhtvert wird BIT, 476 ff.; Windfcheid-Cipp, Yand. Bd. 2 S. 1098, Planck Bem. 6 zu 3 a Note 4, di; vgl. 88 772 Abi. 2, 773 Abi. 2 und unten inter d); wenn der Hauptfhuldner in Konkurs geraten ift (MM. II, 671; vgl. Dern- Durg, Band. Bd. 2 8 79 Anm. 13, Windiheid-Ripp, Wand. Bd. 2 S. 1094 Anm. 4, ROS. Bd. 4 S. 123 ff., PLR. Il. I Tit. 14 $ 300, BLR. IL IV cap. 10 $ 11 Biff. 6, Me. 11, 671 Note 4). Der GOläudiger braucht alto das Ergebnis des Konkurfes nicht abzuwarten, Fanıt vielmehr gegen den Bürgen Jofort feine ganze En geltend machen. , Zroß des Vorbandenfein8 diefer Vorausfekung bleibt aber nach Ubf. 2 die Einrede der Vorausklage dem Bürgen in]oweit erhalten, als Äü der Gläubiger aus einer beweglidhen Sache des Hanptihuldner3, an der er ein Pfand= oder Zurücbehaltungsrecht hat, befriedigen kann ‘vgl. RO. 88 48, 49): dieS gilt jedoch, wenn dem Öläubiger ein fjolches Recht ;}