1554 VIL Abignitt: Einzelne Shuldverhältnifje. a Zn aus der SGefchäftsführung Erlangten verpflichtet (Ben. 2 zu , Ueber den Aniprucdh auf Herausgabe des aus BVerfehen dem Schuldner ausgehändiagten Wechjelbriefs f. Urt. d. MeichSger. vom 5. Sult 1902 Sur. Wichr. 1902 Beil. S. 263. Sit das LeiftungsSgeichäft Jelbit (3. B. wegen Gefhäftzunfäbigkeit des Leiftenden oder wegen Zumwiderhandlung gegen ein gefeßliches8 Berbot oder gegen die guten Sitten) nichtig, Io kann das Öeleiftete vom Eigentümer vindiziert werden (S 985), Daneben aber hat der Beiltende den Herausgabeanfprudh nach Maßgabe des S 812, was inS- befondere dann von Bedeutung ift, wenn die Bindikation (wegen inzwifchen erfolgten UntergangS der Sache oder weil e8 Jidh um ge: leiftete Dienfte handelt 20.) nicht zum Ziele führt WM. II, 853; vgl. Bd. I Bem. 3 zu S 105, Bem. 3 zu S 134, Dem. I, 7 zu 8 138). Sit da8 Seiftungsgefhäft felbft gültig, 10 kann bei Nichtigkeit der unterliegenden causa im Falle eines faufalen Recht8gefchäfts das Geleiftete vindiziert und KLondiziert, im Nut eine3 abitraften Recht8gefchäfts uur KIondiziert werden (val. Vorbent. 3, fowie Bent. 6 zu S 817). | Ueber Zurücforderung des Geleifteten bei AUnfedHtbarkeit des LeiftungsSgefhäfts oder der unterliegenden causa f, unten unter C, 8. Bal. ferner KO. 8 7 Abi. 2. , Neber den dem gutgläubigen Erwerber einer Gypothek nach 3 892 zuftebenden Schuß |. Urt. d. Meichsger. vom 28. Februar 1906 zur ihr. 1906 S. 226 ff, ein HerausnabeanfprucGh befteht zuguniten deSjenigen, der durch Erfigung, Verjährung oder durch die Borfchrift des $ 927 einen Yecht8verluft erleidet (Bd. III Bem. 4, a zu 8 937; eben{o Schollmeyer S. 215 ff., Crome S. 981 und Anm. 17 ff.; teilw. ab- STE Anficht hinkidhtlidh der Srfigung Dertmanı, RMecht 1910 S, ). ‚Kein Herausgabeanfpruch befteht im Falle des 8 964, da die bienach fich ergebende VBermögensverfchiebung gerade wegen der Vorfchrift des S 964 des rechtlichen Orundes nicht entbehrt CM. IM, 374; f. Bd. III Bem. zu S 964 und die dort erwähnte Literatur; ebenjo Mayc S. 383 Anm. 2, Pland Bem. 3, b, y, Goldmann- Lilienthal S. 865 Anm, 17, Kohler S. 459, Colag S. 40 Anm. 4, Sturm a. a. OD. S. 129 und I. Brigl in Bl. f. RA. Bd. 66 S, 464; and. AUnf. außer Lehmann [f. Bem. zu 8 964] audh Schollmeyer S. 216 und Ann. 1, Matthiaß S. 404, Crome S$ 317 Anm. 19, Stammler a. a. 0. S. 165 ff). Das gleiche gilt für den Fruchterwerb des zutgläubigen Beliger8 (88 955 ff). Kein Bereidherungsgrund dürfte ferner gegenüber den andern Ronkursgläubigern einen: Konkfursgläubiger zufteben, deffen Horderung aus Verfehen nicht in die Tabelle und das Schlußverzeichnis zufgenommen und daher bei der Schlußverteilung nicht berückichtigt morden ift (Urt, d. DL®S®. Stuttgart vom 7. April 1905 RKipr. D. DLD. Bd. 11 S. 366 ff. ; f. aber auch die in diefem Urteil erwähnten Vertreter der gegenteiligen Anfchanung). Ueber Kondiktion des von der Berfteigerung ausgenommenen ZubehörS, das dem leßtausge- jallenen Sypothekar überwiefen wurde, f. Urt. d. OLG. Braunfchweig vom 25. Oftober 1906 Rfpr. d. OLG. Bd. 14 S. 33 ff. Neber die Uns ıntwendbarkeit des $ 812 auf den Zall, daß das Recht eines Hypotheken- gläubigers bei Seititellung des geringiten Gebot8 aus Berfjehben übergangen wurde, f. Urt. d. Meichsger. vom 3. Dezember 1904 RNOGES, Bd. 59 S, 276 ff. (gegen Urt. d. Rammerger. vom 17. Januar 1905 Recht 1905 S. 134). Cbhenfowenig haftet aus 8 812. der Hybotbelengläubiger, der infolge irrtümlidher Löfhung 3ner ibm vorgehenden Hypothek aus dem Orundftücke befriedigt mird, dem Inhaber der gelöfchten und an fpäterer Stelle wieder ingefragenen Hypothek (Urt. d. Meicdhsger. vom 21. September 1908 NOS. Bd. 69 S. 245 ff.). Der Beweis, daß eine Bermögensverfchiebung des rechtlichen rundes entbehrt, obliegt dem Kläger, Hiedber genügt jedoch nicht 5er bloße Nachweis der Hingabe eine8 nicht gefchuldeten BetragsS, der 1