25. Titel: Unerlaudbte Handlungen. & 828. 1595 S, 490 f.; vol. aber au S 826 und Bem 3, c, d& hiezu; Hinfichtlich der lage auf Unterlaffung des Bordellbetriebs f. Borbem. VI Abi. 4 und die dort erwähnten Entjcheidungen; f. auch S 966 und Bem, hiezu im Bd. U. _ Eine weitere Einfihränkung ergibt fih aus $ 992, wonach der Befiger dem Eigentimer nur dann nach den Borfchriften über den SchadenS- >rfaß wegen unerlaubter Handlungen haftet, wenn er jih den ch durch verbotene Eigenmacht ober durch eine {trafbare Handlung verfhafft hat, nährend anderenfalls8 bhinfichtlih feiner Haftung die Beftimmungen der 38 989, 990, 993 maßgebend fjind. Mit Recht wird hieraus vom Reichs- zerichte der Saß abgeleitet, daß S 823 Abf. 1 infoweit unanwenddar it, als die Verlegung des Eigentumsanfprudhs im BOB. befonderS geregelt ift “Urt. vom 15. Sanuar 1904 RGESE. Bd. 56 S. 313 ff.; vol. Bd. 11 Bem. 8 zu 3987 und Bem. I, b zu 8992). Ueber die Konkurrenz der dinglichen Klage mit dem Anfprucdh auf Schadenserfaß gemäß SS 823 ff. 1. auch Bland VBor- Sem. 5, Dertmann Vorbem. 5, d. . | . Ueber WerleBung des Eigentum8 durch Pfändung oder Ber: tHeigerung nit dem Schuldner gehöriger Sachen f. raus im „echt“ 1907 S. 439 ff, Weißler in D. Jur.3Z. 1902 S. 635, Seuf. Arch. Bd. 56 Nr. 198 (DLS. Boten), Bayr. 3. f. N. 1905 S. 135 (DLG. Augsburg), Urt. d. Reichsger. vom 7. November 1905 ROES. Bd. 61 S. 432; über Pfändung on Bubehör entgegen der Vorfchrift des S 865 ZPO. 1. Urt. d. $eichsger 20m 7. Juni 1905 Seuff. Arch. Bd. 60 Nr. 249. , Außerordentlich beftritten und in Hohem Orade zweifelhaft it die Bedeutung der Morte „fonftiges Recht“. Bu weit gebt jedenfalls die Behauptung von Liszt (Deliktsobl. S. 26), daß jedes rechtlich geichitßte Interefie unter $ 823 Nof. 1 falle, weil hienach wie Liszt allerdings felbfit annimmt) der Tatbeftand des 8823 Abt. 2 in 5bijektiver Beziehung mit dem des Ab. 1 volljtändig zufammenfallen würde, ma3 der Gefebgeber unmöglich gewollt Haben kann (gegen Ddiefe Uırlicht auch Alfeld in Krit. Vierteljidhr. Bd. 43 S, 62 ff). , , Die Fafjung des Gejekes läßt Zweifel darüber, vb lebiglih das Eigentum oder auch die vorher erwähnten Rechtsgüter als Nechte bezeichnet werden follten. Aus der Entitehungsgefdhidhte des S 823 bi. 2. 0. 0.) dürfte ii aber ergeben, daß die Worte „oder ein fonftiges Recht“ fich nicht auf a8 unmittelbar vorhergehende „Sigentum“ beziehen, daß aljo auch die KechtSgüter bes Lebens, der körperlichen Integrität, der SGefundheit und der reihbeit Für den Geltungsbereich des 8 823 Ubi. 1 vom Geleb- jeber al8 „Nechte“ Berfönlichkeitsredhte) anerkannt find (and. Uni. land Bem. I, 1,f, 4, Dertmann Bem. 1, KOR-Komm. Bem. 9, Urt. d. Heichsger. Jom 29. Mai@902 3nd vom 27. Sebruar 1904, ROGES, Bd. 51 S. 373, Bd. 58 S. 28 ff). Ynwieweit noch andere alS die erwähnten Recht5= en als Nechte im Sinne des 8 823 Ab{. 13u gelten haben, hängt von der weiteren Entwidlung der Theorie der Ber- jönlidhkeitsrecdhte ab (oal. hiezu die Ausführungen in Bd. 1 S. 27 ff. yiefes Rommentar8 und die dort erwähnte Literatur, ferner Staudinger, Borträge für Verwaltungsbeamte S. 60 ff, Matthiah S. 407, 549 ff, Rohler S. 515 ff., Lobe a. a. DO. S. 145 ff, Kober in Bl. f. AU. Bd. 64 5.221, Müller ebenda Bd. 65 S. 378, Shollmeyer S. 219 ff. NRiezler a. a. ©. 5. 241 ff, Q. Aunfel in Bayr. 3. f. N. 1907 S. 286 ff., 314 ff. und Neus nann Note B, V). Die Lehre von den Berfönlichkeitsrechten wird (als „noch nicht zur AokHärung und Anerkennung gelangt“) vom Reicdhsgericht (Urt. vom 29. Mai 1902 RGE. Bb. 51 S. 369 ff.) grundjäßlih abgelehnt im praktifhen Ergebnis aber mebrfach adoptiert (f. unten unter #. Vgl. insbefondere Urt. d. Meichsger. vom 7. November 1908 ROES, Bd. 69: ©. 403 (betr. die Veröffentlichung von Niekfches Briefen); „ein allgemeines re Ber: jönlichfeit&recht it dem geltenden bürgerlidhen Nechte fremd. €8 gibt nur 5efondere, gefeblich geregelte Berfönlichkeitsrechte, wie DaS Namensrecht, das Marenzeidhenrecht, da3 Mecht am eigenen Bilde, die perfönlichkeitsrechtlichen Beitandteile des Urheberrecht3“); 1. auch unten unter h, x) Rechte im Sinne des 8 823 Abi. 1 find zweifellos die fog, abfoluten “gegen jedermann gefchüßbten) Rechte (val. Urt. d. Reidhsger. vom 29. Februar 1904 ROSE. Bd. 57 S. 353 f.). Giezu gehören: xx) die dinglidhen Redhte außer dem ausdrücklich genannten Eigentum, alio das Erbbaurecht, die Dienftbarkeiten, Das (ding- (iche) Morkaufsrecht, die Meallait, die Hypothek (f. über Weg: