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        <title>Recht der Schuldverhältnisse</title>
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      <div>25, Titel: Unerlaubte Handlungen. S 8831, «1651

Sig enjchaften (Charakterftärfe, Befonnenheit, Verantwortlichkeitäzetihl)
 beiibe. Mach Urt. d. Reichsger. vom 6. Februar 1908 Bl. f.
AA. Bd. 73 S. 502 ff. muß auch geprüft werden, ob dem Chauffeur
Je polizeilichen Borichriften des zu durchfahrenden Landes bekannt
ind (vgl. auch Urt. d. OL@,. Braunichweig vom 15. April 1910
Xecht 1910 Sr. 1736 über das Erfordernis unmittelbarer Erkundigung
Sei dem früheren Dienftherrn). Bal. hHinfichtlig der Auswahl eines
RAutidher3 auch Urt, d. Reichsger. vom 23. Sunt 1904 und vom
15. Sebruar 1906, Yur. Wichr. 1904 S, 471 ff... 1906 S. 199, vom
20. September 1906 D. Yur.3. 1906 S. 1206 #. und vom 6. April
[908 Sur. Wichr. 1908 S. 402 f.,_Urt. d. DLG. Rolmar vom 1. Juni
1906 Yecht 1906 S. 986, Urt, d. DES. Hamburg vom 30. Juni 1909
Kipr. d. DUO. Bd. 20 S. 262 ff. Hinfichtlidh der Auswahl des
Wagenführer8 einer elektri) den Straßenbahn 1. Urt. d.
Yeichsger. vom 19. April 1906 Jur. Wichr. 1906 S. 377; Dinfichtlich
der Nuswabhl eines StraßenbahnichaffnerS f. Urt. Dd. Meichsger.
vom 11. März 1909 KLEE. Yd. 70 S. 382 ff. (Beugnis des StationsooriteherS
 über Zuverläffigkeit aller in Betracht fommenden Schaffner
ft für genügend erflärt). Die Prüfung wird fich insbefondere häufig
auch darauf zu erftrecden Haben, ob der Ausgewählte eine nüchterne
der eine dem Trunke ergebene Veriönlichteit it (ebenfo Urt, d.
Reichsger. vom 4.Mai 1908 Recht 1908 Dir. 2929, Urt. d. OLG,
Röln vom 13. uni 1906 Recht 1906 S. 936 ff, Urt. d. OHL6S. Sa
5urg vom 13. Zuli 1910 echt 1910 Nr. 3344 Hinfichtlih eines Bierjuhrer8),
 unter Umftänden auch darauf, ob der Beitellte die in Frage
“ommenden Bolizeivorichriiten kennt (Urt. d. Meichsger. vom 21. September
 1903 ©. Iur.3. 1903 S. 502 fowie das oben erwähnte Urt.
d. Meihsger. vom 6. %ebruar 1908). MNeber die Haitung Des oit-H8fu3
 aus dem Boumotormagenverkehr 1 Urt. d. DL.
Weünchen vont 22. April 1908 Bl. RU. Bd. 74 S. 109 ff.
, Wie im einzelnen der Beweis der Anwendung der erforder-(ichen
 Sorgialt bei Auswahl der zu beitellenden Berton zu führen
ft, Laßt fi nicht allgemein beftimmen, Yegelmäßig wird die Yor-‚age
 bon Beugniffen über frühere Zötigkeit, Erkundigung bei früheren
Arbeitgebern u. dal. in Frage kommen (vol. Urt. D. Keichsger. vom
18. Dezember 1905 Recht 1906 S. 244 und vom 19. fitober 1910
Warneyer Erg.-Bb. 1910 S. 467); Erwägungen allgemeiner Art
ind zur Führung des Entlaftungsbeweifes FeineSfall8 ausreichend
(Urt. d. Neichsger. vom 2. Mai 1904 Iur. Wichr. 1904 S. 361: f
auch Urt. d. Neichsger. vom 13. Oktober 1904 ROET. Bd. 59 S. 208 MM.
und vont 21. Oftober 1909 Recht 1909 Mr. 3557, ferner hinfichtlich Der
Auswahl eines Ofenfebers Urt. vom 18. Dezember 1905 Zur. Wichr.
1906 S. 113 ff., binfichtlih der Auswahl des Leiter8 von Telephonarbeiten
 Urt. vom 1. Oktober 1906 Sur. Wichr. 1906 S. 707, Hinfichtlich
der Auswahl eines Aranmärters8 Urt. D. Mei vom 3. Mai 1909
Recht 1909 Nr. 2958). Staatlihe Approbation muß im allgemeinen
 al8 Nachweis der erforderlichen Sachkunde angefehen werden
(Urt. d. Iteichsger. vom 23 Oktober 1908 Recht .1908 Ir. 3606 hinz
Hichtlih_ eines Gefängnisarzte8); bval. hinfichtlih des Führers eines
raktfahrzeugs 82 des Automobilgef. vom 3. Mai 1909.
Der Umftand allein, daß die Handlungsweije der ausgewählten
Berfon im vorliegenden Falle je als ungeeignet erfcheinen Läßt,
ichließt nicht aus, daß bei ihrer Auswahl mit aller erforderlichen
Sorgfalt vorgegangen worden {ft (Urt. D. Keichager. vom 14. April
1905 Sur. Wichr. 1905 S. 340); das gleiche gilt für Nachläffigkeiten,
die fich der Beftellte nach der Schadenszufigung zu {hulden kommen
läßt (Urt, d. Reichsger. vom 30. Mai 1906 echt 1906 S. 860). Anderjeit&amp;amp;
 freilich begreift die Berpflidhtung 3U jorgiäftiger Muswahl auch
die Milicht in fich, fortgefebt zu erwägen, ob eine zu dauernden Vers
richtungen früher beftellte Berfon auch gegenwärtig noch hiezu befähigt
it, To daß alfo der Gefchäftsherr unter Umftänden beweifen muß, Daß
her Beitellte die erforderlichen Eigenfchaften au zur Zeit der
Schadenszufügung noch hatte (Urt. d. MeichsSger. vom 20. Mos
vember 1902 ROSE. Bd. 53 S. 57; f. auch Urt. d, Neichsger. vom
5. Sırli 1905 und 8. Nebruar 1906, Kur. Wichr. 1905 S. 529 ff., 1906
4%</div>
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