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par chacune des Puissances alliees a son delögue ä la Conference
des Ambassadeurs““ (S. 24). Weiter führt das Gericht aus:
„Le dernier alinea de la r&amp;solution du Conseil supreme peut
etre considere comme un engagement reciproque que les Principales
Puissances alliges ont pris d’envoyer ä leurs del&amp;gues ä la Confe&amp;rence
 des Ambassadeurs des instructions confidentielles paral-[eles,
 dont la teneur est fixe dans la resolution elle-meme*“‘ (S. 26).
Daraus muss geschlossen werden, dass auch der unmittelbare
sachliche Entscheid einer Angelegenheit zwischen den am Entscheid
 mitwirkenden und miteinander übereinstimmenden Mächten
 ein „engagement reEciproque‘““ erzeugen kann!). Was für die
Resolution des Obersten Rates zutrifft, gilt natürlich auch für Beschlüsse
 von Rat oder Versammlung des VB.
Die andere Äusserung des Gerichtshofes ist enthalten im Gutachten
 zur Mossulfrage. Indem das Gericht von der Zusammensetzung
 des Völkerbundsrates spricht, sagt es?):
„Il s’agit donc de repreösentants des Membres, c’est-ä-dire
de personnes mandatees par leurs Gouvernements respectifs,
dont elles recoivent les instructions et dont elles engagent la responsabilite“
 (S. 29)2).
Wenn eine solche Bindung sogar bei quasi schiedsrichterlichen
Funktionen (die der StIG im Auge hatte) möglich ist, so um
so mehr, wo es sich um Beschlüsse handelt, die schon ihrem
Inhalt nach sich einem Vertrag unter den am Beschluss teilnehmenden
 VB-Mitgliedern annähern‘).

') Sie kann natürlich auch eine Bindung der Streitparteien selbst erzeugen.
So der StIG a. a. 0, 29: „La decision intervenue le 28 juillet est donc la reali-3ation
 ä la fois d’une resolution des Prinecipales Puissances et d’un accord entre
les inte&amp;resses,“
?) Publications, Serie B, No. 12.
3) Vgl. auch den französischen Entwurf eines Völkerbundspaktes, wo unter
V 1 bestimmt war, dass im International Council jeder Staat einen Vertreter
haben soll: „furnished with the necessary powers to engage the responsibility
of his state by his vote.‘ Myers, Representation in League of Nations Council
in. American Journal of International Law 20 (1926), 693.
*) Die grundsätzliche Verpflichtbarkeit durch einstimmige Beschlüsse anerkennt
 auch v. Freytagh-Loringhoven, Die Satzung des VB, 1926, S. 91, wenn
er ausführt, dass nach der Praxis des VB ein .„Beschluss‘ nur dann vorliege.