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äusserliche Tatsachen anknüpfte, deren Vorhandensein oder
Fehlen man als ohne weiteres einleuchtend voraussetzte!). Politis
äussert sich treffend in folgender Weise: „On a cherch6 un systeme
automatique, de nature ä Eviter une deliberation quelconque et
ä permettre de determiner immediatement, par la r&amp;union d’un
certain nombre de signes exterieurs, l’auteur responsable de la
guerre d’agression. Nous croyons &amp;tre parvenus ä ce r6sultat au
moyen du systöme de la presomption“?). „Quandil y a presomption
.«. ce sont les faits eux-me&amp;mes qui determinent V’agresseur...‘“3)
Damit — und das ist für die vorliegende Untersuchung das Wesentliche
 — gewinnen die Beschlüsse des VBR einen besonderen Charakter,
 Der Rat hat nichts zu befehlen, seine Beschlüsse schaffen
nicht Verpflichtungen der Staaten, vielmehr hat er nur festzustellen,
 dass gewisse äussere Tatsachen vorliegen, aus denen die
Vertragspflichten der Staaten sich unmittelbar ergeben. „Le
protocole... a veill&amp;g ä ce que la decision ne soit pas laissge au
Conseil, parce que cela aurait Et6 une atteinte ä la souverainet&amp;
nationale‘“4), „Une fois l’agression €Etablie... les sanctions de

*) Vgl. meinen Aufsatz „Aus der Begriffswerkstatt des Rechts“ in der
Neuen Schweizer Rundschau XIX, 945, und Baak, Das völkerrechtliche
Problem des Angriffs, Zeitschrift für öffentliches Recht VI 367.
2) V Ass. Pl. 199.
*) Rapport Politis über das’ Genferprotokoll V Ass. PI. 494. Ähnlich die
französische Note an den deutschen Aussenminister vom 24. Aug. 1925, zit. bei
Strupp, Werk von Locarno, 47. Es bestehen aber sehr gewichtige Bedenken
gegen die Anwendung eines so roh-automatischen Systems in lebenswichtigen
Fragen. Wehberg, Le Protocole de Geneve in Academie de droit international,
Recueil des cours 1925, II 117: „On acceptait donc l’idee d’une determination
injuste possible, afın de garantir un prompt secours.“ Ähnlich Fabre-Luce,
a. a, 0, 95: „Une certaine injustice de principe est moins dangereuse. (denken
die Schöpfer des Paktes von Locarno) que les injustices multiples abrite&amp;es
par la chicane... On neglige les causes pour saisir l’effet.“ Gegen die Präsumtion
 auch Baker, The Geneva Protocole, 1925, 118. Die Brauchbarkeit
der Präsumtionen bestreitet ferner Mi iller, The Geneva Protocole, 1925, 58 fs
D. Mitrany, The problem of international sanctions, 1925, 27, ist überhaupt
der Ansicht, dass „the members of the League or of any general international
group cannot be expected to plunge into war at the bidding of some legal text
or of a decision in which they have had no direct voice.“
*‘) Paul-Boncour V Ass. Pl. 223, die Stelle fährt fort:. „...ni a la seule
initiative de chaque Etat“,