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l’article 16 jouent immediatement: le Conseil doit se borner...
a rappeler aux Etats signataires que leur devoir est de faire
immediatement jouer... les sanctions...‘“1). Benes braucht den
Ausdruck: „Le Conseil, apres avoir constat€ qui est l’agresseur
„. enjoint aux Etats d’appliquer sans retard les sanctions contre
l’agresseur““?), „‚Ici encore il n’y a pas de decision a prendre, mais
une obligation ä accomplir‘“?). Es wird also sorgfältig darauf geachtet,
 dass eine einheitliche Aktion gegen den Rechtsbrecher
zustande kommt, ohne dass der Rat befiehlt.
2; Der zweite Weg, die Mangelhaftigkeit des im Pakt enthaltenen
 Sanktionensystems zu überwinden, wurde eingeschlagen
in dem zeitlich dem Genfer Protokoll vorangehenden „Traite
d’assistance mutuelle“ (Garantiepakt). Danach hat der VBR
festzusetzen, welche Staaten angegriffen wurden und die Hohen
vertragschliessenden Teile „s’engagent ä accepter la decision formulee
 par le Conseil... s’engagent ä se preter mutuellement
assistance... dans la forme arret6e par le Conseil...“ Denjenigen
Staaten, welchen Art. 10 VBP nicht genügt, wird der Beitritt
zum Garantiepakt empfohlen: „Il rend le Conseil juge souverain
du casus feederis, il lui donne la facult€ d’indiquer ä chaque
nation assistante la mesure des forces avec lesquelles elle doit
intervenir‘“*), Jedoch hat diese weitgehende Kompetenz des VBR
so sehr den internationalen Gepflogenheiten widersprochen”), dass
der Garantiepakt in der VBV nie zur Annahme gelangte. Dieser
etwas brutale Weg, den Völkerbundsbeschlüssen verbindliche
Kraft zu geben, braucht daher hier nicht weiter erörtert zu
werden.
Interessant ist hingegen die Kombination beider Wege, die
zeschildert wurden, im Westpakt von Locarno. Hier ist dem VBR

1) Politis V Ass. Pl. 199.
?) V Ass. Pl. 200.
?) Rapport Politis V Ass. Pl. 494.
‘) Barthelemy in IV Ass. Pl. 82.
5) Dagegen wendet sich z. B. die
Garantiepaktes., J. 0. 1923, S. 1090.
mit den verschiedenen Antworten.

schwedische Antwort. zum Projekt des
Siehe auch Dokument A. 35, 1924, IX,