Voller Realismus.

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aber vielmehr immanent, ja, wir wie schon wissen, durch—
aus wirtschaftlich. Für die wirtschaftliche Entwicklung und
deren Bewegung wie für die Bewegung der ideologischen
Konsequenzen aber gelte allerdings das Hegelsche Triaden—
gesetz!.

In diesem Zusammenhange zeigt sich, was Hegel für die
materialistische Geschichtsauffassung bedeutete. Er hat nicht
das System bestimmt: dies gehörte vielmehr dem Materialismus
der fünfziger Jahre an. Wohl aber kam im einzelnen, in der
Ausführung, sein dialektisches Denken dem materialistischen
Entwicklungsbedürfnis in der entsprechenden Umbildung zu
Hilfe: sehr natürlich: denn die materialistische Umbildungs—
philosophie entstand noch vor Darwin, und das hieß noch vor
einer mechanischen Theorie der Vorgänge des biologischen
Verlaufes.
Charakteristisch aber war nun wiederum für diesen historischen
wie auch schon für den naturwissenschaftlichen Materialismus
der fünfziger Jahre, daß jede nähere Ausführung der generell
aufgestellten Behauptungen und erst recht alle Nachweisversuche
für ihre Richtigkeit im einzelnen unterblieben. Gewiß war
Marxens großes Werk über das Kapital ein Versuch, die Ent—⸗
wicklungsgesetze des modernen Kapitalismus aufzufinden: aber
darüber hinaus erging es sich nur in Einzelheiten der geschicht⸗
lichen Entwicklung. Und noch weniger haben Marx und Engels
etwas über das Verhältnis etwa anzunehmender allgemein
historischer Entwicklungsgesetze zu den mechanischen Prinzipien
der Naturwissenschaft ausgesagt. Da war es denn freilich nicht
möglich, daß die beiden Denker normative Disziplinen der
Philosophie, daß sie Ethik etwa und Religionsphilosophie oder
dielleicht gar theoretische Politik von ihrem Standpunkte aus
pflegten. Im ganzen reduzierte sich die Philosophie für ihre
Geschichtsauffassung vielmehr auf Logik und Dialektik, die, vor
allem dem Empirismus Feuerbachs, dann auch dem Rationalismus
Hegels entnommen, völlig materialistisch umgebildet und um—

S. dazu schon oben S. 179 ff., sowie Bd. X S. 336 ff.